Audi steigert sich ohne Materialschlacht
Trotz «Nuller» in Monza
Das Hinwiler Formel-1-Team hat bisher die wenigsten Updates im ganzen Feld gebracht. Warum das kein schlechtes Zeichen ist.
Die Audi-Punkteserie ist zu Ende. In Monza, wo mit WM-Leader Kimi Antonelli im Mercedes erstmals seit 1966 ein Italiener gewann, schafften es die beiden Hinwiler Boliden zum ersten Mal seit vier Rennen nicht in die Top Ten. Viel fehlte nicht: Gabriel Bortoleto kam als Elfter sieben Sekunden hinter Yuki Tsunoda im Racing Bulls ins Ziel; Nico Hülkenberg lag eine Sekunde hinter Bortoleto.
Der Deutsche zeigte nach seinem Reifenwechsel zwar eine Pace, die für die Top Ten gereicht hätte, und machte nicht nur gegenüber Bortoleto, sondern auch gegenüber Tsunoda laufend Boden gut. Hülkenberg hatte nach dem Neustart des Rennens, das wegen eines Unfalls von Charles Leclerc im Ferrari in der dritten Runde abgebrochen worden war, einige Positionen gutgemacht und lag zwischenzeitlich sogar auf Punktekurs, verlor dann aber wieder an Boden. «Da müssen wir analysieren, was passiert ist und was wir hätten anders machen können», sagte Hülkenberg. «Wir haben herausgeholt, was ging.»

