Was ein Pistenbully mit dem Erfolg des Wildberger Schwingers zu tun hat
Kilchberger Schwinget als Saisonhöhepunkt
Janos Bachmann ist der beste Zürcher Schwinger dieser Saison und hat seine eigenen Erwartungen deutlich übertroffen. Eine Rolle dürften dabei auch seine speziellen Wintermonate gespielt haben.
Braucht es für das prestigeträchtigste Fest der Saison eine besondere Vorbereitung? Janos Bachmann winkt ab. «Grundsätzlich versuche ich, in meiner Routine zu bleiben», sagt der Wildberger vor dem Kilchberger Schwinget vom Samstag. «Künstlich nervös machen will ich mich nicht.»
Die Begründung passt zu Bachmanns unaufgeregter Art. Normalität heisst in seinem Fall, wöchentlich zwei Einheiten im Kraftraum zu absolvieren. Dazu ist er einmal im Schwingkeller in Winterthur. Dasselbe Programm wie immer spult er also vor dem Saisonhöhepunkt ab. «Und am Freitag heisst es dann, beizeiten ins Bett zu gehen.»
Anders als am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (Esaf) mit circa 270 Schwingern gibt es am Kilchberger Schwinget nur 60 Plätze. Das verdeutlicht, welch exklusivem Zirkel Bachmann angehört. Er hat mit der Kilchberger-Teilnahme denn auch seine Erwartungen übertroffen. «Vor der Saison war das nicht mein Hauptziel, umso schöner bin ich dabei.»

