Ein Schritt Richtung WM, ein Blick auf Olympia
Die Grüningerin Martina Eisenegger erfüllt an der EM ihre Aufgabe im Team. Es ist ein wichtiges Zeichen für ihren weiteren Weg.
Die Schweizer Kunstturnerinnen belegten an der EM in Zagreb den zehnten Rang und sicherten sich damit erstmals seit 2019 wieder als Team das Ticket für die WM. Ihren Beitrag dazu lieferte auch die am Stufenbarren und Schwebebalken zum Einsatz gekommene Grüningerin Martina Eisenegger. Vom Schweizer Quintett traten jeweils vier Turnerinnen pro Gerät an, die besten drei Noten kamen in die Wertung.
Als Startturnerin am Stufenbarren und Balken kam Eisenegger eine wichtige Rolle zu: Mit möglichst soliden Übungen sollte sie die Basis für das Teamresultat legen. Der 21-Jährigen glückten die Übungen jedoch nicht ganz nach Wunsch. Am Stufenbarren stockte nach einem Fehler der Übungsfluss, am Schwebebalken schlichen sich Wackler ein. Die Oberländerin kämpfte sich jedoch durch, ein Sturz blieb aus.
Eisenegger zeigte sich selbstkritisch: «Ich bin nur zum Teil zufrieden, da ich meine beiden Übungen nicht fehlerfrei geturnt habe. Aber ich bin zufrieden, dass ich meinen Teil zum guten Teamresultat beigetragen habe.» Beide Noten flossen am Ende in die Wertung ein.
Da die Schweizerinnen Lena Bickel, Anny Wu, Martina Eisenegger, Daria Hartmann und Anastassia Pascu in der dritten von fünf Abteilungen turnten, mussten sie lange warten, bis die Platzierung feststand. Entsprechend gross ist die Freude über Platz 10. Auch bei Eisenegger: «Megacool. Wir haben es trotz einem nicht perfekten Wettkampf in die Top Ten geschafft – noch vor der Kunstturnnation Rumänien.» Für die WM-Qualifikation war ein Platz in den Top 13 erforderlich.

