Aufstieg, Aussicht und rasante Abfahrt – Bikerherz, was willst du mehr?
Bewegt in den Feierabend – unsere Vorschläge (5)
Ohne Schwitzen geht es kaum: Wer mit dem Mountainbike den Hinwiler Hausberg bezwingt, wird dafür gleich mehrfach belohnt.
Ein Geheimtipp? Nein, das ist unsere Runde ganz sicher nicht. Aber sie ist zu schön, um sie nicht als Feierabendtour vorzuschlagen. Allein der Blick vom höchsten Routenpunkt auf dem Bachtel Richtung Zürichsee und hoffentlich in die Abendsonne ist die Anstrengung wert. Wobei jene etwas früher mit der Arbeit aufhören sollten, die sehr langsam sind im Aufwärtsfahren. Ganz einfach darum, weil es auf der Fahrt von Wald aus 750 Höhenmeter zu bewältigen gilt. Egal, ob man die 24 Kilometer lange Strecke im Uhrzeigersinn fährt oder – wie von uns aufgezeichnet – im Gegenuhrzeigersinn. Letzteres hat den Vorteil, dass man sich einen kleinen Umweg spart. Vor allem aber auch den attraktivsten Singletrail-Teil fahren kann. Und für jene Passagen schwingt man sich ja aufs Mountainbike. Veloprofi Kevin Kuhn fährt diese Runde gerne. Der Laupner braucht dafür aber mit Sicherheit weniger lang als Freizeitsportler, die mit einer Zeit um die zwei Stunden rechnen sollten.





Achtung, fertig, Steigung: Gemütlich einrollen ist nicht möglich. Schnell schraubt man sich schon in Wald einige Meter hoch, ehe man quasi parallel zur Tösstalstrasse Richtung Gibswil fährt. Da angekommen, folgt der erste längere Aufstieg. Mit wenigen Ausnahmen bleibt die Steigung unter 10 Prozent. Kurz vor dem Parkplatz im Ghöch gehts links weg, bald ist man offroad Richtung Schufelberger Egg unterwegs.

