Dieser Traillauf punktet mit einer einmaligen Aussicht
Bewegt in den Feierabend – unsere Vorschläge (2)
Fernblicke, flüssige Trails und ein Besuch auf dem höchsten Zürcher Gipfel: Die Runde zum Schnebelhorn sorgt für Glücksgefühle. Und ist beliebig erweiterbar.
Das Schnebelhorn ist mit seinen 1291 Metern kein Gigant. Es ist aber der höchste Zürcher Gipfel – und ein zentraler Punkt auf unserer Feierabendrunde für Trailläuferinnen und Trailläufer. Start und Ziel ist der Parkplatz des Skilifts Steg. In knapp zwei Stunden sollte man die 12,5 Kilometer lange Strecke via Ohrüti und Hirzegg zum Schnebelhorn und über die Strahlegg zurück zum Ausgangspunkt geschafft haben. Etwas über 680 Höhenmeter müssen bewältigt werden. Beim passionierten Trailläufer Christof Münch steht die Strecke hoch im Kurs, sie ist seine Lieblingsroute. Weshalb? Der OK-Präsident des 5-Tage-Berglauf-Cups findet einige Argumente. «Sie ist von der Aussicht her einmalig, weil man auf dem Grat rennt. Der Trail ist flowig und weist angenehme Steigungen auf. Man kann die Runde im Uhrzeigersinn oder umgekehrt absolvieren. Und sie ist beliebig erweiterbar.»




Wer genügend Kraft- und Zeitreserven hat, kann beispielsweise am Schnebelhorn vorerst auf dem Grat bleiben, statt in die Tiefe zu stechen. Und bis zum Neurütispitz oder gar noch weiter nach Schindelberg laufen, wo man dann wieder Richtung «Sennhütte» abzweigt.

