Sie könnten es auf die grosse Bühne schaffen
Fussballhoffnungen aus der Region
Die Oberländerinnen Yara Zwyssig und Laura Kott gehörten zum Schweizer Aufgebot an der U19-EM. Wie stehen die beiden Talente derzeit da – und wie weit kann ihr Weg noch führen?
Das spektakuläre 4:3 über Island reichte am Ende nicht: Das Schweizer U19-Nationalteam verpasste an der Europameisterschaft in Sarajevo als Gruppendritter die Qualifikation für die Halbfinals. Zum Aufgebot gehörten auch die Tagelswangerin Yara Zwyssig und Laura Kott aus Egg. GC-Nachwuchsgoalie Zwyssig hütete in allen drei Partien das Tor der Schweizerinnen. Die für Rapperswil-Jona spielende Kott stand beim überraschenden 2:2 gegen Spanien zum Auftakt in der Startelf und wurde gegen Österreich (1:3) sowie Island eingewechselt.
Der Einzug in die Endrunde war bereits ein Erfolg: Erstmals seit 2018 hatte sich die Schweiz wieder für eine U19-EM qualifiziert. Bei der bislang erfolgreichsten Schweizer Teilnahme 2016 schaffte es die Auswahl bis in die Halbfinals. Mit Natascha Honegger und Naomi Mégroz gehörten damals auch zwei Greifenseerinnen sowie Yara Hofmann, die heute für Laupen in der Unihockey-NLA spielt, zum Kader.
Honegger und Mégroz machten es vor. Die U19-EM war für beide ein wichtiger Schritt auf dem Weg in den Spitzenfussball. Mit Zwyssig und Kott könnten die nächsten Talente aus der Region in ihre Fussstapfen treten. Die Bedeutung der Endrunde ist dabei nicht zu unterschätzen: Die U19 bildet im Frauenfussball die letzte Nachwuchsstufe vor dem A-Nationalteam.

