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GP von Österreich

Der verflixte elfte Platz – und grosse Worte von Bortoleto

Das Hinwiler Formel-1-Team Audi verpasst zum siebten Mal in Serie WM-Punkte. In Österreich waren die Ränge direkt hinter den Top Ten das höchste der Gefühle.

Der verflixte elfte Platz – und grosse Worte von Bortoleto

Das Hinwiler Formel-1-Team Audi verpasst zum siebten Mal in Serie WM-Punkte. In Österreich waren die Ränge direkt hinter den Top Ten das höchste der Gefühle.

Die Durststrecke geht für das Hinwiler Audi-Team weiter. Auch im GP von Österreich gabs keine WM-Punkte. Gabriel Bortoleto als Elfter und Nico Hülkenberg als Zwölfter waren einmal mehr nah dran, aber eben nicht in den Top Ten drin. Zwölf Sekunden fehlten. Es ist der siebte Nuller in Serie für das Team. Und das, obwohl gleich mehrere Teile am Auto überarbeitet wurden.

Man kann das als Indiz dafür deuten, dass bei den Hinwilern nicht das Chassis, sondern der Motor das Problem ist. In diese Kerbe schlug jedenfalls Bortoleto mit einer plakativen Aussage nach dem Qualifying, das er als 12. beendet hatte. Auf die Frage eines Journalisten, ob der den Rückstand auf die Antriebseinheit zurückführe, zog er einen Vergleich zu Teams wie Mercedes, für das notabene George Russell im achten Rennen den siebten Saisonsieg einfuhr. «Wir könnten um die Top 3 mitkämpfen, wenn wir denselben Speed wie sie hätten», sagte Bortoleto. In den Kurven sei man bei den Leuten, auf den Geraden allerdings nicht. Und davon gibt es in Spielberg einige – es ist ein Hochgeschwindigkeitskurs. Dazu kommt: Der Audi-Motor könnte in der Hitze und der dünnen Luft in Spielberg (die Strecke liegt auf rund 700 Metern über Meer) wegen seines grossen Turboladers zusätzlich einen Nachteil gebracht haben.

Die Konkurrenz schenkte Audi nichts

Grossen Optimismus versprühte man im Hinwiler Lager jedenfalls nach dem Qualifying nicht, zumal auch Nico Hülkenberg (Startplatz 14) sein Auto nicht in die Top Ten brachte. Der Deutsche prognostizierte, Punkte gebe es wohl nur, wenn «uns andere vor uns einen Gefallen tun». Und das trat nicht ein. Zwar machten beide Audi-Piloten auf der Strecke Plätze gut, die Rennpace reichte aber eben doch nicht für viel weiter nach vorn. Vier Ausfälle gab es zwar – aber allesamt von Konkurrenten, die ohnehin schon hinter den Hinwilern fuhren.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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