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Eine Route am Rand der Welt

Rund drei Millionen Ruderschläge

Arctic Row ist ein Ruderprojekt, das vom Hinwiler Roman Möckli und seinem Team grossen Aufwand erfordert – im Vorfeld und unterwegs.

Im Training vor dem Abenteuer: Florian Ramp und Frederik Jacobs an den Rudern.

Foto: PD

Rund drei Millionen Ruderschläge

Eine Route am Rand der Welt

«Arctic Row» ist ein Ruderprojekt, das vom Hinwiler Roman Möckli und seinem Team grossen Aufwand erfordert – im Vorfeld und unterwegs. Die Fakten dazu.

Wohin führt die Reise?

Der Start des Projekts «Arctic Row» erfolgt im Juli in Spitzbergen. Danach führt die Reise das Team mit dem Hinwiler Roman Möckli, Florian Ramp, Frederik Jacobs und Ben von Mitzlaff über einen der unwirtlichsten Ozeane der Welt: Treibeis, Stürme und unberechenbare Strömungen können die Aufgabe erschweren. Die Route führt zunächst nordwärts bis an die arktische Eiskante. Anschliessend geht es über die Region von Grönland, Jan Mayen, Island und die Färöer bis nach Thurso in Nordschottland.

Wie lange wird das Team unterwegs sein?

Das hängt nicht zuletzt von den klimatischen Bedingungen ab: Die Expedition kann 30 bis 50 Tage dauern. Die gesamte Ruderdistanz beträgt 3100 Kilometer. Pro Tag sollen im Idealfall durchschnittlich 100 Kilometer zurückgelegt werden. Die geschätzte Gesamtzahl der benötigten Ruderschläge: drei Millionen.

Wie funktioniert das Teamwork an Bord?

Gerudert wird pausenlos, also auch in der Nacht. Ein Duo rudert zwei Stunden und wird danach von den anderen beiden Freunden abgelöst. Wer nicht im Einsatz ist, erledigt anfallende Arbeiten auf dem Boot oder erholt sich in einer der zwei Kabinen.

Mit welchem Bootstyp ist das Quartett unterwegs?

Mit einem sogenannten Rannoch R45, dem beliebtesten Hochseeruderboot der Welt. Es ist für die extremen Bedingungen der Arktis gewappnet. Zwei Solarpanels gewährleisten die Stromgewinnung. Sollte die Sonne tagelang ausbleiben, sorgt eine Brennstoffzelle dafür, dass das Team bis zu 30 Tage Strom generieren kann. Neben hochwertigen Navigations- und Kommunikationsmitteln wird auch ein Wassermacher mitgeführt. Er entsalzt Meerwasser für die Trinkwasserversorgung.

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