Das Tippduell war ein Kopf-an-Kopf-Rennen
Erstmals liessen wir uns von unserer Leserschaft herausfordern. Nun ist klar, wer gewonnen hat.
«Wird es ein enges Duell auf hohem Level? Oder sind wir alles Ahnungslose und duellieren uns nur darum, wessen Tipps weniger lachhaft sind?» Das schrieben wir im vergangenen August vor dem Saisonstart im Regionalfussball.
Erstmals gab nämlich nicht nur die ZO-Sportredaktion ihre Tipps ab. Wir stellten uns der Konkurrenz und liessen uns von unseren Leserinnen und Lesern herausfordern. Das machte uns ziemlich nervös. Denn wer sich exponiert, macht sich bekanntlich angreifbar. Und wer hoch fliegen möchte, kann auch tief fallen.
Jetzt wissen wir: Weder Sie noch wir sind tief gefallen. Es war ein Kopf-an-Kopf-Duell, das wir uns geliefert haben.
Nur ein einziger Rangpunkt machte am Ende den Unterschied – zu unseren Gunsten. 41:42 lautet die Differenz. Die ZO-Sportredaktion lag im Schnitt pro Tipp 2,28 Ränge daneben, unsere Leserschaft 2,33. Ein Wert übrigens, mit dem man uns in der Vergangenheit oft geschlagen hätte. Aber nicht in dieser Saison.
Was bei einem Blick auf die Tipptabelle auffällt: Unser Duell ging unentschieden aus in Bezug auf «Nuller». Sowohl unsere Leserschaft als auch wir sagten bei drei Teams den Schlussrang richtig voraus – einig waren wir uns dabei bei Zweitligist Greifensee, der uns den Gefallen machte und auf dem prognostizierten achten Rang landete. Einig waren wir uns allerdings auch beim FC Dübendorf, den wir in der 2. Liga interregional auf dem 7. Rang sahen – die Dübendorfer allerdings hielten sich nicht an unsere Vorgabe und stiegen sang- und klanglos ab. Sechs Ränge Differenz – es war der grösste Fehlgriff von unserer Leserschaft und uns.
Bleibt das Fazit: Es hätte schlimmer sein können. Lächerlich gemacht hat sich keiner. Und wir sind doch froh, dass sich unsere langjährige Expertise in Form dieses Minisiegs bezahlt gemacht hat.

