Sie muss sich umstellen – und bleibt doch an der Spitze
Formstarke Mountainbikerin
Nicole Koller aus Laupen ist nach ihrem Teamwechsel früh in der Weltcup-Saison aufs Podest gefahren. Der nächste Entwicklungsschritt scheint offensichtlich.
Was wäre passiert, hätte die spätere Siegerin Puck Pieterse auf der Zielgeraden nicht genau dann nach hinten geschaut, als Nicole Koller attackierte? Hätte die Laupnerin in Nove Mesto ihren ersten Weltcup-Sieg gefeiert?
Koller mag darüber nicht spekulieren. Stattdessen hält sie über jene Szene im Shorttrack-Rennen fest: «Der Überraschungseffekt war dahin.» Und freut sich zugleich über die Erfolge in Tschechien – Dritte wurde sie im Kurzformat, Vierte im Cross Country.
Die Ergebnisse am zweiten Weltcup-Wochenende haben für Koller mehr Aussagekraft als jene zum Auftakt in Südkorea, wo sie die Plätze 11 und 14 belegte. Im Cross-Country-Rennen musste sie wegen der schlammigen Strecke wie alle anderen in den Anstiegen stets vom Bike, weshalb sie findet: «Das war eher ein Traillauf.»

