«Ein bisschen Schiss» hilft in ihrem Sport
10 Meter sind ihr nicht genug
Die 19-jährige Klippenspringerin Yara Schnyder aus Wermatswil bewegt sich seit knapp zwei Jahren in der High-Diving-Szene. Ein exklusiver Kreis.
Wer kennt es nicht aus Badi-Besuchen in der Jugendzeit: Vom Einmeterbrett ins Wasser springen? Geschenkt. Drei Meter? Da brauchte es schon etwas Überwindung. Wer es aus fünf Metern wagte, zählte schon zu den Mutigen. Und wer den Sprungturm komplett erklomm und aus zehn Metern sprang, dem waren bewundernde Blicke gewiss.
Für Yara Schnyder aus Wermatswil hingegen sind zehn Meter nicht genug. Sie stürzt sich aus 20 Metern in die Tiefe – und gehört damit zu einem ziemlich exklusiven Kreis. Klippenspringen nennt man die Sportart auf deutsch, wobei diese Bezeichnung nicht ganz korrekt ist, sondern schon viel zu spezifisch. Die englische Bezeichnung «High Diving» ist eigentlich passender. Denn Schnyder springt nicht nur von Klippen, sondern auch von Brücken – und natürlich von eigens für diesen Zweck gebauten Plattformen auf Metallgerüsten.


