Eine Arena, wie sie die Schweiz noch nicht kennt
In zwei Jahren soll auf dem Ustermer Buchholz-Areal die Swiss Judo Arena eröffnet werden. Was bedeutet der Bau? Und wie stemmt der Judoclub die Finanzierung?
Auf dem Ustermer Buchholz-Areal trainiert der erfolgreichste Schwimmklub der Schweiz in einem Hallenbad, das zumindest bei seiner Eröffnung 2016 das grösste der Schweiz war. Mit dem «Griffig» beherbergt das Buchholz auch die grösste Indoor-Kletterhalle der Schweiz. Und im Herbst 2028 soll, wenn alles klappt, auf dem Areal die Swiss Judo Arena eröffnet werden, das grösste Judozentrum des Lands.
Vor rund einem Monat gab der Stadtrat grünes Licht und beschloss unter anderem, dem Judoclub Uster (JCU) das Land im Baurecht zur Verfügung zu stellen. «Die Stadt schenkt uns damit Zukunft», sagt Robert Wakiyama. Für den Präsidenten des Judoclubs war es ein wichtiger Moment. Vor zehn Jahren ging der JCU erstmals auf die Stadt zu mit dem Bedürfnis nach einem grösseren Dojo – und es ist nicht nur Wakiyama, der diese Vision verfolgt, sondern der Kern des Klubs in Form des erweiterten Vorstands.
Nun geht es also an die Realisierung – und gleichzeitig geht der JCU in die Kommunikationsoffensive. «Ein Gewinn für die Sportstadt Uster», das steht über dem Text, den Wakiyama an die Medien verschickt und auf die Klubwebsite gestellt hat. Und in den nächsten Wochen wird er probieren, die Judo-Schweiz mit derselben Begeisterung anzustecken, die in seinen Worten hörbar ist, wenn er über das Projekt spricht.

