Mit «gefühlt 90 Prozent Ballbesitz» steuert der FCD auf den Abstieg zu
Nächster Dübendorfer Nuller
Der FC Dübendorf bestätigte zwar in Liestal seine spielerischen Fortschritte. Doch seine Chancen nutzte er nicht – und verlor einmal mehr
So niedergeschlagen hatte man Shaip Krasniqi noch selten gehört. «Brutal enttäuscht» sei er, sagte der Trainer des FC Dübendorf nach der 0:2-Niederlage seiner Mannschaft in Liestal. «Es ist megaschade, wenn du eine derart gute Leistung zeigst und dir so viele Chancen erspielst, und dann doch verlierst.» Umso bedauerlicher ist das, wenn man wie der FCD auf dem zweitletzten Platz liegt und Punkte dringendst benötigt.
In Liestal zeigte sich Dübendorf gegenüber der Partie unter der Woche gegen Leader Thalwil, bei der er ebenfalls auf unglückliche Weise leerausgegangen war, noch einmal verbessert. «Wir haben noch einmal einen Gang raufschalten können und waren gefühlt 90 Prozent in Ballbesitz», schwärmte Krasniqi.
Damit übertrieb der FCD-Coach freilich; doch tatsächlich war es verblüffend zu sehen, wie sehr der Abstiegskandidat dem Spiel gegen den Viertplatzierten den Stempel aufdrückte und wie mühelos bis zum gegnerischen Strafraum vordrang. Ins Tor wollte der Ball aber nicht.

