«Man darf Männer und Frauen nicht gleichbehandeln – Frauen ticken emotionaler»
Von Wartelisten bis zur Kühlschrank-Frage
Wie steht es um den Frauenfussball in der Region? Die Ustermer Spielerin Luana Natale, die Funktionärin Isabelle Bauert aus Ebmatingen und der langjährige Effretikon-Frauencoach Patrik Meier sprechen über Fortschritte, Widerstände und alte Ungleichheiten.
Der Frauen- und Mädchenfussball ist präsenter denn je. Wie zeigt sich das in Ihrem Vereinsalltag?
Luana Natale: Bei uns in Uster ist vor allem spürbar, dass sehr viele junge Mädchen mit Fussball begonnen haben. Die Heim-Europameisterschaft war sicher ein Auslöser. Viele kamen zu Probetrainings, wollten es ausprobieren. Da gab es schon einen deutlichen Aufschwung. Und seit 2024 haben wir sogar drei Aktivteams.
Patrik Meier: Gerade bei den ganz Jungen ist schon viel passiert. Das haben auch wir in Effretikon gemerkt. Die entscheidende Frage ist aber: Wie viele bleiben längerfristig dabei?

