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Ein Quintett stösst dazu

Diese EHCD-Neuzugänge haben es in sich

Im Kader des EHC Dübendorf hat sich nicht viel verändert. Das Team hat mehr Substanz – und erhält Erfahrung aus über 900 Swiss-League-Partien.

Devin Muller (links) und Silvan Landolt stossen vom EHC Winterthur zu den Dübendorfern.

Fotos: Jonathan Labusch

Diese EHCD-Neuzugänge haben es in sich

Ein Quintett stösst dazu

Im Kader des EHC Dübendorf hat sich nicht viel verändert. Das Team hat mehr Substanz – und erhält Erfahrung aus über 900 Swiss-League-Partien.

Von fehlender Breite hatte der scheidende Trainer Reto Stirnimann gesprochen, als er nach Gründen dafür suchte, weshalb die Saison schon im Playoff-Viertelfinal zu Ende ging. Nun ist die Kaderbildung abgeschlossen – und Stirnimanns Nachfolger Christian Weber kann auf ein Kader zurückgreifen, in dem auch in der Tiefe etwas mehr Substanz stecken dürfte.

«Auf dem Papier haben wir einen Schritt gemacht», sagt Sportchef Urs Wüst. Die Defensive bezeichnet er als «sehr stabil und stark», und in der Offensive habe man «an Speed und durchschnittlicher Körpergrösse hinzugewonnen».

Auf sechs Positionen hat sich die Mannschaft verändert. Nicht mehr im Dübendorfer Trikot auflaufen werden nächste Saison Jann Bettinaglio, Ari Birchler, Lucas Jörg, Mitja Kallen, Oliver Steiner und Robin Zehnder. Daneben sind dem Team die wichtigsten Leistungsträger erhalten geblieben.

Bemerkenswert ist dabei vor allem der 36-jährige Fabian Ganz, der letzte Saison als einziger MHL-Verteidiger einen Skorerwert von mehr als einem Punkt pro Spiel aufwies und seine Karriere noch einmal verlängert.

Zwei Routiniers aus Winterthur

Kein Umbruch also, aber durchaus mehr als nur etwas Blutauffrischung. Denn zwei der fünf Neuzugänge kommen vom künftigen Dübendorfer Ligagegner Winterthur und bringen zusammen Erfahrung aus fast 900 Swiss-League-Partien mit: Stürmer Devin Muller (34), der Sohn von Frauen-Nationalcoach Colin Muller, erzielte in 586 Partien auf zweithöchster Stufe 321 Skorerpunkte (144 Tore/177 Assists). Verteidiger Silvan Landolt (24), der 2024 mit den GCK Lions im Playoff-Final stand, brachte es in genau 300 Spielen auf 36 Punkte (6/30).

Einen Bezug zum EHCD hat das Duo nicht nur, weil Weber zuvor Sportchef in Winterthur war. Muller spielte vor zehn Jahren zusammen mit EHCD-Verteidiger Fabian Ganz in La Chaux-de-Fonds, wo Weber Sportchef und Assistenztrainer war. Und Landolt trug das Dübendorfer Trikot bereits als Nachwuchsspieler.

Swiss-League-Erfahrung und einen EHCD-Bezug bringt auch Stürmer Noel Berner mit. Der 20-Jährige stand zuletzt im Playoff-Final mit der U21-Elit der Lions, für die GCK Lions absolvierte er 54 Einsätze in der zweithöchsten Liga, und das Trikot des EHCD trug er als Junior und in der Saison 2024/2025 als Leihspieler in der MHL schon einmal.

Ein Trio ist wieder vereint

Neben diesem Trio sind Verteidiger Din Gorbach (19) und Stürmer Finlay Lauer (20) quasi unbeschriebene Blätter. Gorbach absolvierte in der letzten Saison schon ein Dutzend MHL-Einsätze für den EHCD als Leihspieler aus der U21-Elit-Mannschaft der Lions. Lauer absolvierte ebenfalls ein Dutzend MHL-Spiele für Bülach, zuvor war der amerikanisch-schweizerische Doppelbürger in der Eastern Hockey League, einer US-Juniorenliga. Er ist notabene der einzige Neuling ohne direkten Bezug zum EHCD oder zu Weber.

Das kann man vom neuen Assistenztrainer nicht behaupten. Urs Gull heisst er, spielte in den 1980er Jahren für Olten und den ZSC in der NLA – vor allem aber erlebte er die NLB-Zeiten des EHCD als Spieler mit. Und zu seinen EHCD-Teamkollegen gehörten damals in einer Saison auch Christian Weber und der aktuelle EHCD-Sportchef Urs Wüst.

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