Geduld ist für sie der Schlüssel
Olympia 2028 als Fernziel
Ein Jahr zum Vergessen liegt hinter ihr. Nun hat sich für die Profi‑Kitesurferin Elena Lengwiler aus dem Tösstal einiges verändert – im Training und Umfeld.
Als Elena Lengwiler 2018 zum ersten Mal auf einem Kitebrett stand, brachte sie mehr mit als Neugier: eine Vergangenheit auf dem Eis und Erfahrung auf dem Wasser.
Die frühere Eishockeyspielerin aus dem Tösstal kam über das Segeln zum Kitesurfen, eine Kombination, die ihre rasche Entwicklung begünstigte. Nur wenige Jahre später startete die heute 29‑Jährige an den Olympischen Spielen in Paris, in der erstmals ausgetragenen Disziplin Formula Kite – dem höchsten Rennformat im Kitesurfen.
Nach der Olympia-Premiere wurde Lengwiler jedoch ausgebremst. Verletzungsbedingt bestritt sie 2025 nur einen einzigen Wettkampf. Am nächsten Wochenende gibt die in Bauma aufgewachsene Athletin in Frankreich nun ihr Comeback – mit dem klaren Ziel, sich für Olympia 2028 in Position zu bringen.

