Sport

FCD zu harmlos

Spätestens an der Strafraumgrenze ist fast immer Schluss

Der FC Dübendorf spielte gegen Kirchberg in einer mässig unterhaltsamen Interregio-Partie 0:0. Er verbleibt unter dem Strich.

Die Dübendorfer (Yannic Breindl, links) waren gegen Kirchberg stabil, blieben aber ohne Torerfolg.

Foto: Christian Merz

Spätestens an der Strafraumgrenze ist fast immer Schluss

FCD zu harmlos

Der FC Dübendorf spielte gegen Kirchberg in einer mässig unterhaltsamen Interregio-Partie 0:0. Er verbleibt unter dem Strich.

Der abstiegsbedrohte FC Dübendorf hat seine Situation nicht entscheidend verbessern können. Der Tabellenvorletzte liess zwar gegen den FC Kirchberg hinten nichts anbrennen, erwies sich aber in der Offensive selbst als zu wenig durchschlagkräftig und musste sich mit einem torlosen Unentschieden bescheiden.

Der Sieg wäre nicht unverdient gewesen, urteilte FCD-Coach Shaip Krasniqi, der vor allem dem Pfostenschuss in der Schlussphase beklagte. «Doch auch dieser eine Punkt kann am Ende noch wertvoll sein.»

Die Dübendorfer bekundeten gegen die Berner, die sie in der Vorrunde auswärts bezwungen hatten, nur in den ersten Minuten Anlaufschwierigkeiten. Danach hatten sie sich auf das eindimensionale Spiel der Gäste, die fast ausnahmslos mit langen Bällen auf ihre grossgewachsene Sturmspitze operierten, eingestellt.

Sie eroberten fast alle zweiten Bälle und zeigten sich sowohl läuferisch als auch kämpferisch auf der Höhe. Torhüter und Captain Labinot Bytyci, der wie auch Delil Ferati nach langer Verletzungspause wieder mittun konnte, blieb jedenfalls weitgehend unbeschäftigt. Im Angriff tat sich das Heimteam allerdings schwer; spätestens an der Strafraumgrenze endeten seine Bemühungen jeweils.

Plaznik verpasst Siegtor

Nach der Pause wurde der technisch versiertere FCD etwas gefährlicher; weder Rafael Bräm noch Adam Radi wusste ihre Gelegenheiten aber zu nutzen. Die Dübendorfer blieben aber stets kompakt und waren nicht bereit, gegen die Gäste, die lediglich bei Standards in Tornähe kamen, ein zu grosses Risiko einzugehen.

Dennoch hätten sie sich kurz vor Schluss doch noch drei Punkte sichern können. Nejc Plaznik traf aus 18 Metern nach schönem Steilzuspiel aber nur den Pfosten.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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