Dieser Rückschlag hält ihn nicht auf
Judoka Nils Stump fällt nach seinem Kreuzbandriss monatelang aus und verpasst den Beginn der Olympia-Qualifikationsphase. Seine Ziele sieht der Ustermer gleichwohl nicht in Gefahr.
Er hat die Situation akzeptiert, auch wenn sie unschön ist: Das Jahr 2026 ist für Nils Stump nach einem Kreuzbandriss gelaufen.
«Es bringt nichts, zu verzweifeln», gibt sich der Ustermer pragmatisch und sagt: «Ich schaue lieber nach vorn.» Stump vermisst Judo zwar. Er hat aber keine Mühe, im nationalen Leistungszentrum in Brugg anderen beim Training zuzusehen. «Das macht mir nichts aus», sagt er leichthin.
Der Profisportler macht einen gelösten Eindruck. Er lacht oft. Etwa nach der Frage, wie häufig ihn aktuell jemand in der Reha bremst. «Die Physios drosseln manchmal das Tempo», gibt er zu, um dann zu versichern: «Ich bin schon vernünftig.»
Geduld ist nach seiner eigenen Einschätzung nicht seine grösste Stärke, Stump hat darin aber Fortschritte gemacht. Frühere Verletzungserfahrungen helfen ihm zudem auf dem langen Weg zurück.

