Jetzt hilft Uster nur noch ein Sieg
Der UHC Uster findet auch in der dritten Partie der Playoff-Viertelfinals gegen Zug kein Rezept. Damit liegt er in der Serie 0:3 hinten.
Der UHC Uster verliert in der Playoff-Viertelfinalserie (best of 7) gegen den NLA-Qualifikationszweiten Zug United vor grosser Kulisse in der Buchholzhalle 3:7. Nach der dritten Niederlage steht er mit dem Rücken zur Wand – jede weitere Pleite bedeutet das Saisonende.
Nach einem 1:2-Rückstand zur ersten Pause glaubten die Ustermer noch an die Möglichkeit, in Führung zu gehen, doch zahlreiche Chancen blieben ungenutzt.
Lediglich Daniels Janis Anis traf in der 8. Minute zum Ausgleich, nachdem Zug vorgelegt hatte (4.). Einen Penalty von Yves Klöti konnte Zug-Keeper Nils Schälin jedoch parieren, und auch in der Folge konnte er Ustermer Chancen mehrmals entschärfen.
Im Mitteldrittel erhöhte Zug durch Tobias Flütsch auf 3:1 und setzte sich weiter dominant durch. Uster brachte wenig gefährliche Abschlüsse zustande, während Miko Kailiala für Zug auf 4:1 erhöhte.
Mit schnellen Toren die Weichen gestellt
Im letzten Drittel machte Zug mit zwei schnellen Toren durch Sami Johansson und Kailiala den Sack zu. Trotz mehrerer Paraden von Uster-Goalie Nicolas Brütsch war der Widerstand gebrochen. Das Time-out und der Tausch von Brütsch gegen einen sechsten Feldspieler brachte wenig: Nach einem Penaltytor wegen eines Stockschlags und einem schnellen Konter von Zug stand es bereits 7:1.
Die beiden späten Ustermer Treffer von Johannes Wilhelmsson und Tobias Ledergerber sorgten nur noch für Resultatkosmetik.
«Wir haben uns erhofft, früher die Tore zu machen, um Energie reinzubringen», sagte Usters Captain Ledergeber gegenüber dem Schweizer Fernsehen und gibt sich für den weiteren Verlauf der Serie weiter kämpferisch. «Es steckt mehr drin. In jedem Match machen wir einen kleinen Schritt nach vorne.»