Sport

6:2-Erfolg auswärts gegen Uri

Der zweite Schritt Richtung Ligaerhalt ist gemacht

Das wird ihre Nerven beruhigen: Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti haben in den Playouts Uri erneut geschlagen und liegen in der Serie 2:0 vorne.

Sie nimmt es mit drei Gegnerinnen auf – Riders-Stürmerin Malin Brolund.

Foto: Robert Pfiffner

Der zweite Schritt Richtung Ligaerhalt ist gemacht

Das wird ihre Nerven beruhigen: Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti haben in den Playouts Uri erneut geschlagen und liegen in der Serie 2:0 vorne.

In den NLA-Playouts haben die Floorball Riders die Vorteile in ihrer Hand. Sie gewannen am Sonntagabend auch das zweite Spiel gegen Uri und können in der nächsten Partie daheim antreten. In der Best-of-7-Serie führen die Oberländer Frauen 2:0. Ihnen fehlen also noch zwei weitere Siege, um den Platz in der höchsten Liga zu behaupten.

Nach dem knappen 4:3-Sieg nach Verlängerung am Samstag legten die Riders tags darauf in Amsteg nach. Sie gewannen deutlich 6:2. Topskorerin Malin Hansson gelang in der Schlussphase ein Hattrick. Festzuhalten gilt aber auch: Die Urnerinnen ersetzten schon rund fünf Minuten vor Schluss bereits ihre Torhüterin durch eine weitere Feldspielerin und spielten in der Folge entsprechend riskant. Und das Spiel war enger als es das Ergebnis ist.

Das sah auch Riders-Stürmerin Michelle Schär so: «Das Spiel war hart umkämpft.» Der Knackpunkt aus ihrer Sicht war, als die Urnerinnen ohne Torhüterin spielten. «Da wurde es für uns einfacher, da sie aufmachen mussten.» Schärs Bilanz fällt nicht nur aufgrund des Sieges positiv aus: «Das war alles in allem eine sehr gute Teamleistung», fand sie und sagte: «Wichtig ist die 2:0-Führung in der Serie. So kann es weitergehen.»

Es wird turbulent

Die Oberländerinnen taten sich lange schwer. Erst kurz vor Spielhälfte vermochten sie den Rückstand aus dem ersten Drittel wettzumachen. «Das war megawichtig, dass der Ball mal reinfiel», sagte Schär zum Umstand, dass sich die Oberländerinnen lange bis zum ersten Erfolgsmoment gedulden mussten.

Es brauchte danach eine starke Parade von Torhüterin Sandrine Goetz, um einen erneuten Rückstand zu vermeiden. Kurz nach Spielmitte brachte Jenna Taivaloja (34.) die Gäste erstmals in Führung. Dabei schien die Gefahr für die Urnerinnen nach einem Gästeangriff schon gebannt. Schär aber brachte den Pass doch noch vors Tor, wo Taivaloja erfolgreich vollendete.

Im Schlussdrittel und mit der Führung im Rücken kontrollierten die Oberländerinnen das Geschehen. Dann aber wurde es plötzlich turbulent. Aus dem Nichts kassierten sie den Ausgleich.

Lediglich 37 Sekunden später brachte Wilma Johansson den Gästen die Vorteile indes zurück, aus einer wenig zwingenden Situation. Den Rest besorgte Malin Hansson im Alleingang. Die Riders konnten sich also einmal mehr diese Saison auf ihre Topskorerin verlassen.

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