Die Riders zeigen sich nervenstark
Zweimal machten die Floorball Riders in der ersten NLA-Playout-Partie gegen Uri einen Rückstand wett und brachten den ersten Sieg nach einem Umweg ins Trockene.
Der erste Schritt zum Ligaerhalt in der Nationalliga A ist gemacht. Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti gewannen das Auftaktspiel der Playouts (Best-of-7) gegen Uri 4:3 nach Penaltyschiessen. Schon am Sonntagabend findet die zweite Partie statt.
Die als Favorit in die Playouts gestiegenen Oberländerinnen, die die Qualifikation auf Rang 9 beendet hatten, zeigten gegen Uri (10.) eine kämpferisch starke Leistung und überzeugten als Team. Die Riders fanden sehr gut ins Spiel und gingen früh in Führung. Die Urnerinnen liessen sich davon aber nicht beeindrucken. Mit zwei Toren drehten sie die Begegnung noch im Startdrittel.
Kurz vor Spielhälfte gelang Emma Hansson auf Pass ihrer Schwester Malin der 2:2-Ausgleich. Dabei blieb es lange, ehe die Gäste in der 52. Minute erneut vorlegten. Nun war das Heimteam unter Druck, ein Fehlstart in die Playouts drohte. Die Riders zeigten sich in dieser Phase jedoch nervenstark. «Wir haben unser Mindset und unseren Willen behalten», sagte Stürmerin Aurelia Gisler.
Und die Oberländerinnen konnten sich einmal mehr auf die starken Hansson-Schwestern verlassen. Emma Hansson glich in der 55. Minute zum 3:3 aus, wobei sie einen Abpraller technisch stark direkt aus der Luft verwertete.
Da die Verlängerung torlos blieb, musste letztlich das Penaltyschiessen entscheiden. In diesem zeichnete sich dann Riders-Goalie Sandrine Goetz mit mehreren starken Paraden aus. Das Ziel fürs zweite Duell ist selbsterklärend. Stürmerin Gisler dazu: «Jetzt wollen wir den zweiten Sieg holen.»