«Er sagte mir: ‹Glaub ja nicht, dass es möglich ist, in der Schweiz ein Formel-1-Team aufzubauen.›»
Mit der Formel-1-Saison 2026 endet eine Ära: Sauber ist nicht mehr dabei. Patron Peter Sauber (82) spricht über Menschen und Maschinen, die seine Karriere prägten.
Peter Sauber, Ihr Lebenswerk ist an Audi übergegangen und Ihr Name aus der Formel 1 verschwunden: Wie emotional ist das für Sie?
Es schmerzt schon etwas, wenn der Name Sauber in der Startaufstellung nicht mehr präsent ist. Das Wichtigste aber ist für mich, dass das Unternehmen in Hinwil und das Team erhalten bleiben. Zudem bleibt der Name Sauber in der Sauber Technologies AG und der Sauber Holding AG bestehen. Und: Ich wurde zum Ehrenmitglied des Verwaltungsrats ernannt.
Zur langen Geschichte Ihres Rennstalls gehören viele illustre Fahrer.
Wir hatten tolle Fahrer, sie fühlten sich wohl bei uns, es herrschte eine familiäre Atmosphäre. Es gab sicher weniger Druck als in einem Topteam. Sie wussten, dass sie bei uns kaum um den Sieg mitfahren würden. Weder McLaren noch Ferrari oder Williams hätten in dieser Zeit einen Rookie engagiert. Wir schon.

