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Mit solider Defensive

«Pfanni» überzeugt gegen den Favoriten

Der UHC Pfannenstiel hatte sich nur knapp für die NLB-Playoffs qualifiziert. Nun startet er mit einem Sieg in Kloten in die heisse Phase.

Pfanni-Jubel in Kloten:

Foto: PD

«Pfanni» überzeugt gegen den Favoriten

Der UHC Pfannenstiel hatte sich nur knapp für die NLB-Playoffs qualifiziert. Nun startet er mit einem Sieg in Kloten in die heisse Phase.

Was für ein Auftakt in die NLB-Playoffs für den UHC Pfannenstiel. Gleich 4:2 siegt «Pfanni» beim favorisierten Qualifikations-Zweiten Kloten-Dietlikon Jets und geht in der Best-of-5-Viertelfinalserie in Führung.

Nur halb so viele Punkte wie die Unterländer hatte das Team von Trainer Marc Werner geholt und sich als Achte gerade noch für die Playoffs qualifiziert. Doch bereits in der Qualifikation hatte «Pfanni» gezeigt, dass der Unterschied zwischen den beiden Teams nicht so gross ist – Mitte Dezember ging das Heimspiel erst nach Verlängerung 2:3 verloren.

Und nun feierte «Pfanni» einen verdienten Auswärtssieg. Vor allem die Defensivleistung des nominellen Aussenseiters war überragend und geprägt von viel Willen, Kampfgeist und Solidarität. Zwar mussten die Oberländer den Jets Chancen zugestehen, vor allem im Startdrittel – aber die Gäste machen die Räume erfolgreich eng und den Favoriten das Leben auf aufsässige Weise schwer. Und wenn sie in die Offensive gingen, probierten sie resolut Nadelstiche zu setzen und Fehler zu bestrafen.

Das Bollwerk geriet nie ins Wanken

Aden Ushiu tat das in der 12. Minute, als er nach einem gegnerischen Ballverlust im Aufbau loszog und sehenswert aus der Halbdistanz ins Lattenkreuz traf. Es dauerte bis zur 37. Minute, ehe die Gastgeber auf diesen Gegentreffer antworteten. Und wer nun dachte, das Pfanni-Bollwerk geriete ob des 1:1 ins Wanken, sah sich bald eines besseren belehrt: Florian Nideröst stellte lediglich 69 Sekunden später auf 2:1 für Pfanni – nach einem Querpass von Florian Hafner hatte er genug Platz vor dem gegnerischen Tor und traf sicher.

Das Comeback der Jets kam nicht – und im Schlussdrittel sorgten erst Florian Hafner mit einem verwerteten Penalty und dann Florian Nideröst nach einem Konter für klare Verhältnisse. Wobei es in der 53. Minute statt 4:1 eigentlich hätte 5:1 stehen müssen. Der Treffer von Marco Klauenbösch wurde nicht anerkannt, obwohl der Ball im Tor war, wie Videobilder zeigen.

Das blieb aber eine Randnotiz. Kloten-Dietlikon erzielte kurz darauf zwar 2:4, mehr liessen die Pfanni-Defensive um Torhüter Flurin Schindele aber nicht zu. Auch dann nicht, als Sven Forrer knapp zwei Minuten vor Schluss auf die Strafbank musste und die Jets mit sechs Feldspielern alles nach vorne warfen.

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