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Zwei Spiele, null Punkte

Laupen überrascht in beide Richtungen

Der UHC Laupen verlangt den NLA-Leaderinnen von Bern Burgdorf einiges ab – und erlebt dann eine Enttäuschung gegen den Tabellenletzten.

.Laupens Andrea Wildermuth reihte sich am Wochenende unter die Torschützinnen. (Archiv)

Foto: Robert Pfiffner

Laupen überrascht in beide Richtungen

Der UHC Laupen verlangt den NLA-Leaderinnen von Bern Burgdorf einiges ab – und erlebt dann eine Enttäuschung gegen den Tabellenletzten.

Die NLA-Frauen des UHC Laupen lieferten sich mit dem Leader Bern Burgdorf einen packenden Schlagabtausch, mussten sich am Ende jedoch 3:6 geschlagen geben. Bis weit ins Schlussdrittel hinein hielten die Laupnerinnen stark dagegen. Erst in den letzten acht Minuten zog der Favorit mit drei Treffern entscheidend davon.

Besonders ereignisreich verlief der Startabschnitt. Laupen trat mutig auf, suchte früh den Abschluss und wurde dafür belohnt. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich brachte Andrea Wildermuth ihr Team in der 14. Minute sogar 3:2 in Führung.

Der Mittelabschnitt blieb torlos, was die Spannung weiter erhöhte – beim Stand von 3:3 war für beide Teams noch alles offen.

«Wir sind gut gestartet. Als wir im Schlussdrittel nach dem Rückstand öffnen mussten, wurden unsere Fehler eiskalt bestraft», sagte Torschützin Wildermuth.

Im Mitteldrittel schon 1:5 hinten

Ganz anders präsentierte sich der Tabellensechste einen Tag später im Nachtragsspiel gegen Uri. Vor heimischer Kulisse fanden die Oberländerinnen nie richtig ins Spiel und mussten sich überraschend deutlich 3:7 geschlagen geben.

Bereits nach 34 Minuten lag Laupen 1:5 zurück, vieles wollte nicht zusammenpassen. Auch in der Schlussphase war keine Wende in Sicht.

Für das Schlusslicht bedeutete der Sieg im 17. Anlauf das erste Erfolgserlebnis der Saison – entsprechend motiviert trat Uri auf. Laupen hingegen blieb vieles schuldig, was am Vortag noch überzeugt hatte. Immerhin setzte Tamara Fritschi mit zwei Treffern noch ein kleines offensives Ausrufezeichen.

Mit Blick auf die anstehenden Playoffs gibt es dennoch Anlass zur Zuversicht: Mit Yara Hofmann und Ann Zurbuchen kehrten zwei wichtige Akteurinnen nach überstandenen Verletzungen ins Team zurück und gaben in den letzten Partien ihr Comeback.

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