So viel Arbeit hat das Hinwiler Audi-Team noch vor sich
Dieser Start begeistert noch nicht: 1100 Testkilometer fuhr Audi in Barcelona. Die Verantwortlichen bleiben gelassen – doch die nächsten Wochen werden entscheidend.
Das sind die Fakten zum ersten Test
Die fünftägige Testwoche in Barcelona, an der jedes Team drei Tage zur Verfügung hatte, ist vorbei. Offizielle Resultate davon gibt es keine, denn es waren keine Tests, wie man sich das aus anderen Jahren gewohnt ist. Die Teams einigten sich auf die sogenannte Shakedown-Woche. Medien waren dabei nicht zugelassen, es gab keine offiziellen Ranglisten und Zeitentabellen.
Grund dafür sind die umfassenden Regeländerungen, vor allem auch das neue Motorenreglement. Die Rennställe konnten nicht auf Bestehendem aufbauen, sondern konstruierten sowohl Autos als auch Motoren neu. Es ging für sie darum, sich mit dem Material vertraut zu machen, Erfahrung zu sammeln, Kinderkrankheiten zu erkennen – und nicht um möglichst schnelle Runden und den direkten Vergleich mit der Konkurrenz. Kilometer bolzen statt Zeiten jagen, gewissermassen. Von den durchgesickerten Resultaten sind deshalb nicht die reinen Rundenzeiten interessant, sondern der Kilometerumfang.

