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Niederlage in Chur

Wie Laupen sich überrumpeln liess

Für den UHC Laupen lohnte sich die Fahrt nach Chur nicht. Obwohl die Oberländerinnen über weite Strecken nicht schlechter waren.

Für Andrea Wildermuth und den UHC Laupen gab es in Chur nichts zu holen. (Archiv)

Foto: Robert Pfiffner

Wie Laupen sich überrumpeln liess

Für den UHC Laupen lohnte sich die Fahrt nach Chur nicht. Obwohl die Oberländerinnen über weite Strecken nicht schlechter waren.

Für den UHC Laupen geht es in den letzten Runden der NLA-Qualifikation nicht mehr um viel. Für die Playoffs ist die Equipe bereits qualifiziert, die Top 4 und damit das Heimrecht für die Playoff-Viertelfinals sind ausser Reichweite – und nach der 2:5-Niederlage in Chur ist ziemlich klar, dass die Oberländerinnen die Qualifikation auf dem 6. Rang beenden werden. Auch wenn sie noch drei Spiele zu bestreiten haben.

Verhängnisvolle fünf Minuten

Lange dauert die Suche nach den Gründen für die Niederlage nicht – sie sind bereits aus den Drittelresultaten ersichtlich: 1:1, 0:3, 1:1 lauten sie aus Laupner Sicht. Eine ausgeglichene Angelegenheit – wenn da nicht das Mitteldrittel gewesen wäre, in dem Chur aus einem 1:1 ein 4:1 machte. Und das notabene zwischen der 34. und der 39. Minute. «Wir haben uns nicht mehr an den Gameplan gehalten, uns überrumpeln lassen und nicht mehr richtig backgecheckt», sagte Laupen-Stürmerin Mirka Schatz. Positiv wertete sie, dass die Laupnerinnen sich im letzten Drittel noch einmal aufrafften und zu ihrem Spiel zurückfanden. «Doch die Überzeugung im Abschluss fehlte.»

So kam Laupen nicht mehr wirklich in die Partie zurück. Als es die Laupnerinnen in der Schlussphase ohne Torhüterin Pascale Mir probierten, kassierten sie den fünften Gegentreffer. Danach jubelten die Oberländerinnen doch noch über ihr zweites Tor – das 2:5 von Chiara Taini kam aber erst gut anderthalb Minuten vor der Schlusssirene und damit zu spät, um eine Aufholjagd auszulösen.

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