Diesmal gelingt Uster die Wende nicht
In Köniz gerät der UHC Uster früh ins Hintertreffen. Die Ustermer rappeln sich zwar wieder auf – doch zu Punkten reicht es nicht mehr.
7:6, 8:7, 10:9 und nun 6:7 – die Spiele des UHC Uster waren zuletzt stets eng und torreich. In Köniz gingen die bereits für die Playoffs qualifizierten Ustermer dabei nun nach drei Siegen in Serie wieder einmal als Verlierer vom Feld. Und nicht zum ersten Mal in dieser Saison erwischten sie einen schwachen Start.
Zur ersten Pause lagen die Ustermer nämlich bereits 1:4 im Hintertreffen. Filip Karlssons zwischenzeitlicher 1:1-Ausgleichstreffer wirkte da nur wie ein Strohfeuer, die Ustermer kassierten danach drei Gegentreffer innert etwas mehr als drei Minuten.
Doch einmal mehr gelang der Mannschaft von Trainer Simon Meier das Comeback. Johannes Wilhelmsson und Yves Klöti – Letzterer im Powerplay – sorgten dafür, dass die Ustermer das zweite Drittel 2:0 für sich entschieden und die Spannung in die Partie zurückkehrte. Und als Ted Nivestam in der 47. Minute den 4:4-Ausgleich erzielte, schien Uster das Momentum auf seine Seite gezwungen zu haben.
«Das müssen wir in den Griff bekommen»
Doch die Wende gelang nicht. Das 4:5 von Köniz beantwortete Karlsson zwar mit dem neuerlichen Ausgleich, doch dann brach ein Doppelschlag in der 56. und der 58. Minute den Ustermern das Genick. Sie ersetzten nach einem Time-out ihren Torhüter Nicola Brütsch zugunsten eines sechsten Feldspielers, und tatsächlich verkürzte Daniels Janis Anis 40 Sekunden vor Schluss auf 6:7.
Zu mehr reichte es aber nicht. «Die Niederlage ist ärgerlich, weil wir noch einmal herangekommen sind», fand Torhüter Brütsch. «Aber wir haben auch nicht unverdient verloren. Wir sind nun schon zum wiederholten Mal schlecht in ein Spiel gestartet. Das müssen wir in den Griff bekommen.»
