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EHCD verliert 4:6

Das Schlussdrittel wird Dübendorf zum Verhängnis

Mit einem 4:2-Vorsprung nimmt der EHC Dübendorf die letzten 20 Minuten gegen Franches-Montagnes in Angriff. Am Schluss steht er mit leeren Händen da.

Der EHC Dübendorf (im Bild Lukas Schläppi) forderte Franches-Montagnes hart, musste sich aber dennoch geschlagen geben. (Archiv)

Foto: David kündig

Das Schlussdrittel wird Dübendorf zum Verhängnis

Mit einem 4:2-Vorsprung nimmt der EHC Dübendorf die letzten 20 Minuten gegen den Favoriten Franches-Montagnes in Angriff. Am Schluss steht er mit leeren Händen da.

Der zuletzt etwas schwächelnde EHC Dübendorf war am Mittwochabend auf gutem Weg, die Siegesserie des HC Franches-Montagnes zu beenden. Siebenmal hatte die Jurassier vor ihrer Reise ins Glattal gewonnen. Die Dübendorfer führten gegen den Tabellenzweiten zweimal mit zwei Toren Vorsprung. Im Schlussdrittel aber gaben sie ihre Vorteile wieder preis. Sie kassierten vier Gegentreffer und verloren 4:6.

Schon der Auftakt ins letzte Drittel missglückte dem EHCD. Er kassierte in Überzahl den Anschlusstreffer zum 4:3, wobei Goalie Yann Tauss ein grober Fehler unterlief. In der Folge verwerteten die Gäste ihre beiden zwei Powerplays zur Wende. Als der EHC Dübendorf seinen Goalie durch einen sechsten Feldspieler ersetzte, kassierte er vier Sekunden vor Schluss noch das 4:6.

Auch wenn sich die Dübendorfer darüber ärgern dürften, vom Weg noch abgekommen zu sein. Der Sieg der Gäste war nicht gestohlen. Sie kombinierten von Beginn flüssig, schlugen ein hohes Tempo an und zeigten viel Spielwitz, ja manchmal waren sie gar viel zu verspielt. Die Dübendorfer hielten derweil gut dagegen. Sie setzten auf pragmatisches und gradliniges Eishockey. Und sie waren effizienter als die Jurassier. Vor allem in der zweiten Hälfte des Mitteldrittels, das die zwei Teams mit einem 1:1 in Angriff genommen hatten.

Gleich drei Tore gelangen dem Heimteam in jener Phase. Die Gäste wussten dabei wohl kaum, wie ihnen geschah. Denn sie hatten weiterhin viele gute Möglichkeiten, gerieten aber dennoch bis zur zweiten Pause mit zwei Treffern ins Hintertreffen.

Pass, Schuss, Tor

Ein Tor im zweiten Abschnitt erzielten die Dübendorfer nach einem Konter, zwei nach Puckgewinnen, die sie dank druckvollem Auftreten in der gegnerischen Verteidigungszone realisierten.

So auch das 4:2 durch Lucas Jörg 14 Sekunden vor der zweiten Sirene, das dem EHCD wieder etwas mehr Luft verschaffte, nachdem die Jurassier wenige Minuten zuvor ein Überzahlspiel ausgenutzt hatten. Der hinter dem Tor den puckführenden Gästespieler störende Jann Bettinaglio hatte in der fraglichen Szene aber auch Glück, dass die Scheibe von seinem Bein zu Jörg abprallte, der aus kurzer Distanz direkt abschloss – manchmal kann Eishockey so einfach sein.

Die Reaktion des Tabellenzweiten, der sich wohl schon nach dem Startabschnitt geärgert hatte, nicht in Führung zu liegen, fiel im Schlussdrittel allerdings überzeugend aus. Sodass er seine Siegesserie weiter ausbauen konnte.

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