Laupen steigert sich erst, als es zu spät ist
Im Duell zweier Tabellennachbarn zieht der UHC Laupen deutlich den Kürzeren. Er liegt gegen Emmental Zollbrück schon vor Spielhälfte mit vier Toren zurück.
Die NLA-Frauen des UHC Laupen haben die Chance verpasst, zu Tabellennachbar Emmental Zollbrück aufschliessen zu können. Die Oberländerinnen verloren daheim das Direktduell zwischen den Teams auf den Rängen fünf und sechs klar 1:6. Damit ist der Rückstand von Laupen auf die Emmentalerinnen auf sechs Punkte angewachsen.
Der Sieg der Gäste war verdient. Sie waren das bessere Team und konnten sich zugleich auf Goalie Ladina Töndury verlassen, die zahlreiche Paraden zeigte und nach der Partie zur besten Gästespielerin ausgezeichnet wurde. Die Begegnung war schon zur zweiten Pause entschieden – Laupen lag zu diesem Zeitpunkt 1:5 hinten.
Im dritten Abschnitt zeigte sich das Heimteam verbessert. Es verteidigte nun konsequenter, ersetzte schon rund zehn Minuten vor Schluss das erste Mal seine Torhüterin und tat dies danach immer wieder.
Die Laupnerinnen agierten mit sechs gegen fünf druckvoll und kamen zu Chancen, ohne aber nochmals zu treffen. «Wir haben nach zwei nicht wirklich guten Dritteln Moral gezeigt und sind als Team zusammengestanden», bilanzierte Laupen-Stürmerin Annina Stoll.

