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Sprung über den Trennstrich

Dieser Sieg ist enorm wichtig

Im Kampf um den Playoff-Einzug in der Frauen-NLA gelingt den Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti gegen den direkten Konkurrenten Unihockey Berner Oberland ein 6:3-Erfolg.

Riders-Topscorerin Malin Hansson war von den Gegnerinnen nicht zu kontrollieren.

Foto: Floorball Riders/André Düsel

Dieser Sieg ist enorm wichtig

Im Kampf um den Playoff-Einzug in der Frauen-NLA gelingt den Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti gegen den direkten Konkurrenten Unihockey Berner Oberland ein 6:3-Erfolg.

Es war ihre Chance, im Kampf um die Playoffs ein Zeichen zu setzen. Und die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti haben sie am Samstag genutzt. Die Oberländer NLA-Frauen bezwangen daheim Unihockey Berner Oberland 6:3. Das wiederum heisst, dass die Riders auf Kosten der Bernerinnen auf Rang 8 vorstiessen. Also auf einen Playoff-Platz.

Alle Tore des Heimteams erzielten Ausländerinnen. Topscorerin Malin Hansson war an fünf der sechs Treffer beteiligt, wobei sie ebenso zweimal traf wie ihre Schwester Emma Hansson. Letztere spurte mit ihrem Doppelpack gleich zu Beginn des Mitteldrittels für ihr Team den Weg Richtung Sieg vor.

Das 1:1 erzielte Hansson backhand, wobei sie zwei Anläufe für den Treffer benötigte. Kurz darauf profitierte die Schwedin davon, dass gleich mehrere Spielerinnen den Ball verpassten, dieser zu ihr gelangte und sie darum aus idealer Position abziehen konnte – 2:1 (24.)

Noch im Mitteldrittel bauten die Riders, die zuletzt in Zug eine deftige 4:15-Klatsche eingefangen hatten, den Vorsprung auf 3:1 aus. In der fraglichen Szene durfte Malin Hansson mutterseelenallein aufs gegnerischen Tor zulaufen und vollendete den Angriff mit einem präzisen Abschluss.

Spätestens nach dem 5:1 vier Minuten vor Schluss schien der Mist geführt. Berner Oberland liess sich durch diesen Gegentreffer ins leere Tor jedoch nicht entmutigen, spielte auch danach ohne Torhüterin weiter und kam tatsächlich bis auf zwei Treffer heran.

Malin Hanssons 6:3 – erneut ins leere Tor erzielt – zog den Gästen dann definitiv den Zahn. Neben den starken ausländischen Spielerinnen spielte auch Torhüterin Sheril Schmid beim so wichtigen Erfolg für die Riders eine zentrale Rolle. Sie wurde hinterher zur besten Spielerin des Heimteams gekürt.

Der Leader ist zu stark

Tags darauf im Nachtragsspiel durften die Floorball Riders erneut daheim antreten. Gegner aber war ein anderes Kaliber als am Samstag, nämlich Leader Bern Burgdorf. Das zeigte sich auch im Ergebnis. Die Oberländerinnen verloren deutlich 2:9.

Die Riders hielten 20 Minuten lang mit, Wilma Johansson glich die erste Gästeführung gar wieder aus. Im Mitteldrittel kassierte das Heimteam dann aber vier Gegentore innerhalb von rund zwölf Minuten. Damit war die Frage nach dem Sieger geklärt.

Bis zehn Minuten vor Schluss sah das Ergebnis noch unspektakulär aus. Dann schraubten die Bernerinnen das Skore jedoch weiter in die Höhe, sodass die Riders letztlich nur knapp um ein «Stängeli» herumkamen.

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