Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Abo

Sport

EHCW verliert 1:3

Dieser Gegner liegt Wetzikon einfach nicht

Obwohl ihm nur ein einziges Tor gelingt, ist der EHC Wetzikon lang auf Kurs, in Thun zu punkten. Am Schluss ist es wie diese Saison immer: er muss sich den Bernern beugen.

Verteidiger Noah Siren (Mitte) gelang für den EHC Wetzikon das einzige Tor gegen Thun.

Foto: Robert Pfiffner

Dieser Gegner liegt Wetzikon einfach nicht

Obwohl ihm nur ein einziges Tor gelingt, ist der EHC Wetzikon lang auf Kurs, in Thun zu punkten. Am Schluss ist es wie diese Saison immer: Er muss sich den Bernern beugen.

Die Hoffnung auf einen Punktgewinn platzte für den EHC Wetzikon in Thun erst 21 Sekunden vor Schluss. Dann kassierten die Gäste das 1:3 ins leere Tor – dabei blieb es. Dass die Oberländer so lange an den Thunern dranblieben, hatte auch viel mit ihrem Goalie Jakub Wieczorek zu tun, der die Gäste mit zahlreichen guten Interventionen im Spiel hielt. Die Berner hatten mehr von der Partie, vor allem im ersten Drittel, das sie grösstenteils dominierten, und sie wiesen ein Chancenplus auf. Ihr Sieg ging in Ordnung.

Die Wetziker wiederum dürften ganz froh sein, sind ihre Duelle mit Thun zumindest für die Qualifikation vorbei. Alle drei Partien verloren sie. Und was noch viel auffälliger ist: Lediglich zwei Treffer gelangen ihnen dabei. Auch am Samstag fragte man sich lange, wie der EHCW zu Toren kommen sollte. Bei numerischem Gleichstand kam von den offensiv harmlosen Gästen wenig bis nichts.

So war es nicht erstaunlich, erzielte der EHC Wetzikon sein einziges Tor in Überzahl. Und zwar mit gleich zwei Mann mehr auf dem Feld. Verteidiger Noah Siren verwertete in der 37. Minute den zweiten Abpraller zum 1:1. Die Gäste hatten in dieser Phase gar die Chance, die Partie auf ihre Seite zu drehen, durften sie danach weiter in Überzahl agieren.

Doch sie verpassten diesen günstigen Moment ebenso wie zu Beginn des Schlussabschnitts, als sich Simon Brander eine Riesenchance zur Führung bot.

Thun macht Druck

Es wäre interessant gewesen, zu sehen, wie der Favorit auf den Rückstand reagiert hätte. Denn die Thuner hatten die Partie im Griff. In der eigenen Zone liessen sie kaum Abschlüsse aus der gefährlichen Zone zu, in der Offensive kamen sie zu genügend Abschlüssen für mehr als einen Treffer, den sie bis weit ins Schlussdrittel auf dem Konto hatten. Vor dem Wetziker Ausgleich vergaben sie beispielsweise zwei Grosschancen innert kurzer Zeit.

Vor allem der Start in die Partie gehörte komplett dem Heimteam. Und man fragte sich schnell: Wie lange kann das für die Gäste gut gehen? Nur knapp siebeneinhalb Minuten, dann gerieten die Wetziker in Rückstand.

Mehr liessen die kämpferisch überzeugenden Oberländer vorerst nicht zu. Die weiteren Gegentore kassierten sie nicht mehr bei fünf gegen fünf. Das entscheidende 1:2 mussten sie in der 48. Minute in Unterzahl hinnehmen. Zuvor hatten sie einen Grossteil der Fünf-Minuten-Strafe gegen Severin Karrer erfolgreich abgearbeitet.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns