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Vom 3:0 zum 3:5

«Pfanni» bringt den Leader ins Wanken

Nur wenig fehlt zum Coup: Trotzdem gibt es für den UHC Pfannenstiel gegen NLB-Dominator Thun keine Punkte.

«Pfanni» bringt den Leader ins Wanken

Nur wenig fehlt zum Coup: Trotzdem gibt es für den UHC Pfannenstiel gegen NLB-Dominator Thun keine Punkte.

Der UHC Pfannenstiel verpasst die Überraschung gegen den souveränen Tabellenleader UHC Thun knapp. Trotz einer über weite Strecken überzeugenden Leistung und einer 3:0-Führung zwölf Minuten vor Schluss unterliegen die Oberländer 3:5. Die Art und Weise des Auftritts macht jedoch Mut für die entscheidende Phase der Qualifikation.

Wenig Respekt vor dem Leader

Vor ansehnlicher Kulisse zeigte Pfannenstiel von Beginn weg wenig Respekt vor dem Ligakrösus. Der NLB-Neunte agierte mutig, liess den Ball sicher laufen und bestimmte das Geschehen über weite Strecken des Startdrittels. Thun fand zunächst kaum Zugriff, während «Pfanni» mit Spielfreude und Solidarität auftrat. Tore fielen in den ersten 20 Minuten keine – nicht zuletzt dank konsequenter Defensivarbeit und eines souveränen Torhüters Flurin Schindele.

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild kaum. Pfannenstiel blieb das aktivere Team und belohnte sich verdient: Sven Forrer eröffnete nach schönem Kombinationsspiel den Score, Marco Hurni erhöhte wenig später im Powerplay mit einem Distanzschuss auf 2:0.

Die Ruhe verloren

Im Schlussabschnitt stemmte sich Thun mit nur noch zwei Linien gegen die drohende Niederlage. Doch zunächst jubelte erneut «Pfanni»: Daan Van Welie traf mit einem Direktschuss zum 3:0.

Was folgte, war ein bitterer Bruch im Spiel der Gastgeber. Zwei schnelle Gegentore brachten den Leader zurück, Pfannenstiel verlor die zuvor gezeigte Ruhe und Souveränität. Thun nutzte dies konsequent aus, glich aus und entschied die Partie mit zwei weiteren Treffern in der Schlussphase endgültig zu seinen Gunsten.

Entsprechend gross war die Enttäuschung beim Heimteam, auch weil die Berner Oberländer an diesem Abend ohne seine beiden Topscorer antrat. Gleichzeitig überwog aber auch Zuversicht.

«Pfanni»-Verteidiger Marco Fässler meinte hinterher: «Wir konnten über 48 Minuten unseren Gameplan durchziehen, liessen uns dann aber durch die Thuner Tore verunsichern. Alles in allem haben wir uns klar gesteigert – und wenn wir so weitermachen, werden wir Punkte holen.» (crm)

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