Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Sport

1:9-Niederlage im ersten Spiel nach der Pause

Am Schluss wird es für die Riders brutal

Bis zur 45. Minute halten die Floorball Riders in Chur die Partie offen. Dann brechen sie ein, geraten in ein Gegentorgewitter und kassieren eine Kanterniederlage.

Riders-Spielerin Kate Meldere zwischen zwei Churerinnen. (Archiv)

Foto: Floorball Riders/André Düsel

Am Schluss wird es für die Riders brutal

Bis zur 45. Minute halten die Floorball Riders in Chur die Partie offen. Dann brechen sie ein, geraten in ein Gegentorgewitter und kassieren eine Kanterniederlage.

Der Start nach der Festtagspause ist den Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti missglückt. Die Oberländer NLA-Frauen unterlagen im ersten Spiel des neuen Jahres am Donnerstagabend auswärts Chur hoch 1:9. So eigenartig es klingen mag: Das Resultat täuscht darüber hinweg, dass die Begegnung lange Zeit offen war.

Zu Beginn des Schlussdrittels waren die Riders beim Stand von 1:3 noch immer im Spiel. Sie hatten gar mehrere Chancen, auf 2:3 zu verkürzen, wurden in der 46. Minute aber ausgekontert. Das 1:4 war wegweisend, nur eine Minute später und nach dem nächsten Churer Tor war die Partie entschieden. Während die Bündnerinnen danach zum Höhenflug ansetzten, liessen die Gäste mit jedem weiteren Gegentor die Köpfe tiefer hängen. Die letzten zwei Gegentreffer kassierten sie gar in Überzahl.

Für die Riders war das Verdikt bitter. Sie taten sich zu Beginn schwer, den Rhythmus zu finden. Im Startdrittel hatten die favorisierten Churerinnen gegen die fehlerhaft auftretenden und unsicher wirkenden Gäste deutlich mehr Ballbesitz.

Ab der ersten Pause steigerten sich die Gäste allerdings deutlich. Sie traten nun forscher und druckvoller auf und gaben einen unbequemen Gegner ab. Entgegen dem Spielverlauf kassierten sie das 0:2 (25.), das schnelle Anschlusstor durch Malin Hansson brachte die Hoffnung zurück. Das Tor der schwedischen Topskorerin war aber nicht der Auftakt zur Wende, sondern blieb trotz weiteren guten Möglichkeiten das einzige Erfolgserlebnis der Oberländerinnen.

Stolbova zweimal unglücklich

Lange Zeit eine starke Leistung zeigte Riders-Torhüterin Sheril Schmid – obwohl sie sich neunmal bezwingen lassen musste. Schmid sorgte vor allem in der Anfangsphase dafür, dass ihr Team zur ersten Pause nur mit einem Treffer und nicht bereits früh ausweglos ins Hintertreffen geriet.

Derweil erlebte ihre Teamkollegin Vendula Stolbova einen unglücklichen Abend im Bündnerland. Den ersten Gegentreffer musste die Tschechin zu grossen Teilen auf ihre Kappe nehmen, liess sie sich doch von der Gegenspielerin den Ball vor dem eigenen Tor zu einfach von der Schaufeln spitzeln.

Im zweiten Drittel, als die Gäste immer stärker aufkamen, kassierte Stolbova dann in einem Überzahlspiel der Gäste eine Strafe. In der folgenden Unterzahl fiel prompt das 1:3.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns