Laupen kennt keine Gnade
Das zweite Oberländer Duell in der Frauen-NLA ist eine einseitige Angelegenheit. Der UHC Laupen siegt bei den Floorball Riders 8:4.
Die NLA-Frauen des UHC Laupen gewinnen auch das zweite Saisonderby auswärts gegen die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti. Der 8:4-Erfolg war eine weitgehend klare Angelegenheit, die die favorisierten Gäste über weite Strecken im Griff hatten. Laupens Torfrau Pascale Mir sprach folgerichtig von einem «souveränen Sieg».
Zunächst waren es allerdings die Riders, die besser in die Partie fanden. Emma Hansson brachte ihr Team früh in Führung (3.). Die Laupnerinnen legten ihre anfängliche Nervosität jedoch rasch ab. Bereits 66 Sekunden später behielt Chiara Taini nach einem Gestocher in der Riders-Zone die Übersicht und traf zum Ausgleich. Abgeklärt präsentierten sich die Gäste wenig später auch in Überzahl, als erneut Taini nach einer überlegten Kombination zur erstmaligen Führung traf (9.). Vanessa Wetten (16.) nach einer Einzelleistung und Tamara Fritschi (18.) sorgten noch vor der ersten Pause für klare Verhältnisse.
Wer im Mittelabschnitt auf eine Reaktion der Riders hoffte, wurde enttäuscht. Im Gegenteil: Taini erzielte mit ihrem dritten Treffer nach einem schnellen Umschaltspiel das 5:1 (23.). Als wäre das nicht genug, trug sich kurz darauf auch Fritschi ein weiteres Mal in die Skorerliste ein. «Wir haben uns gesteigert und die Gegnerinnen im Griff gehabt», freute sich Keeperin Mir über den Auftritt ihres Teams.
Nachlässigkeiten im Schlussdrittel
Die deutliche Führung führte bei den Laupnerinnen in der Folge jedoch zu etwas Nachlässigkeit. Die Floorball Riders verkürzten bis zur 52. Minute auf 3:6, wodurch nochmals Hoffnung aufkam. «Wir haben die kleinen Dinge nicht mehr konsequent genug gemacht», monierte Mir.
Brenzlig wurde es allerdings nicht mehr. Zuerst tankte sich Fiona Stemmler erfolgreich durch die Riders-Abwehr, danach erzielte Veronika Machalkova den achten Treffer für Laupen. Den Schlusspunkt setzte schliesslich nochmals Hansson mit dem 4:8, das zumindest noch etwas Resultatkosmetik bedeutete.
