Der EHCD wird im Startdrittel überfahren
In Frauenfeld kassiert der EHC Dübendorf eine Niederlage, die sich schon früh abzeichnete.
Für den EHC Dübendorf gab es in Frauenfeld nichts zu holen. Die Glattaler verlieren im Thurgau 2:4 und büssen in der MHL-Tabelle etwas Terrain ein. Der drittplatzierte EHCD liegt nun schon zehn Punkte hinter Leader Seewen und vier Zähler hinter Verfolger Franches-Montagnes.
Als vorentscheidend entpuppte sich eine knapp vierminütige Phase im Startdrittel, in der die Dübendorfer gleich drei Gegentore kassierten. Beim 0:1 in der 12. Minute wurde der Puck von einem Verteidiger unglücklich abgelenkt; beim 0:2 nur 44 Sekunden später war der EHCD in der Defensive unsortiert, und das 0:3 in der 15. Minute war ein Powerplay-Treffer, bei dem der Torschütze den Puck im Slot vor dem chancenlosen EHCD-Keeper Joel Messerli ablenkte.
Zwei Powerplay-Tore reichten nicht
Der EHCD sendete zwar kurz nach dem dritten Gegentreffer selber ein Lebenszeichen aus, als Fabian Ganz im Powerplay verkürzte. Und wenig später hatte Timo Brauchli den Anschlusstreffer auf dem Stock. Doch Frauenfelds Führung war nicht unverdient, die Gastgeber waren im Startdrittel schlicht zielstrebiger und gefährlicher. Und das entpuppte sich letztlich auch für die ganze Partie als entscheidend.
Denn Dübendorf kam zwar zu Beginn des Mitteldrittels dank einem weiteren Powerplay-Treffer doch noch auf 2:3 heran, fand das Rezept für die Wende gegen die kämpferischen Thurgauer nicht.
Das 4:2 in der 55. Minute war die definitive Entscheidung. EHCD-Trainer Reto Stirnimann nahm kurz darauf sein Time-out. Eine Resultatkorrektur gelang dem EHCD aber nicht mehr. Und das obwohl die Glattaler die letzten fünf Minuten mehrheitlich ohne Torhüter spielten und sich die Thurgauer sogar noch eine Strafe einhandelten.