Uster ist im Niemandsland
Der FC Uster unterlag Dornach 0:2 und rangiert nach der Vorrunde unter ferner liefen. Trainer Etienne Scholz ist zumindest froh, nach einem schwachen Saisonbeginn den Turnaround geschafft zu haben.
Der FC Uster hat die Hinrunde so beendet, wie er sie begonnen hatte – nämlich mit einer Heimniederlage. Der interregionale Zweitligist verlor gegen Dornach trotz ansprechender Leistung 0:2 und überwintert im unteren Mittelfeld.
Angesichts der Tatsache, dass seine Mannschaft einzig im Spiel gegen Thalwil die schwächere gewesen sei, wäre natürlich mehr drin gelegen, findet FCU-Coach Etienne Scholz. Zuweilen habe sie sich aber aufgrund von Chancenwucher und folgenschweren Eigenfehlern selbst geschlagen. «Deshalb stehen wir am Ende da, wo wir unter diesen Umständen hingehören.»
Vorab in der ersten Hälfte der Vorrunde bekundeten die Ustermer weit mehr Mühe, als ihnen lieb war. Und dies, obwohl der Coach laut eigener Einschätzung auf einen stärkeren Kader zählen kann als im Vorjahr und auch die Vorbereitung besser verlaufen war. Selbst wenn reichlich Verletzungs- und mitunter auch Spielpech dem FCU das Leben nicht eben leichter machten, «müssen wir ganz klar sagen, dass wir nicht genug Punkte eingefahren haben», so Scholz.
Schon im Startspiel gegen Binningen verloren die Ustermer, die eigentlich von Anfang an möglichst weit vorne in der Tabelle stehen wollten, trotz klarer Überlegenheit. Und je länger sie sieglos blieben – insgesamt sechs Partien lang –, desto grösser wurde der Frust darüber, den eigenen Erwartungen nicht gerecht zu werden.
