Das erwartete Stahlbad für Effretikon
Nur ein Sieg aus elf Spielen: Die Frauen des FC Effretikon erleben nach dem Aufstieg sportlich harte Zeiten. Und eine Prognose des Trainers hat sich bestätigt.
Aus dem erhofften ersten Heimsieg in der 1. Liga wurde nichts. Die Effretiker Frauen mussten sich am Sonntagnachmittag Schwyz 0:3 geschlagen geben. Zur Meisterschaftshalbzeit überwintern sie in der Gruppe 2 auf Rang 11 – der Rückstand auf den Abstiegsstrich beträgt bereits satte zehn Punkte.
«Der Ligaerhalt wäre ein Wunder», bestätigt Trainer Patrik Meier seine Worte von Saisonbeginn.
Bereuen tut er das Abenteuer auf national dritthöchster Stufe trotzdem nicht. «Die Reisen und Spiele gegen neue Gegner sind eine lässige Erfahrung. Auch als Team kommt man sich näher», sagt Meier. Sinnbildlich dafür steht der Ausflug ins Tessin nach Gambarogno: Gegen den Leader waren die Effretikerinnen erwartungsgemäss chancenlos – verkauften ihre Haut aber wie so oft teuer.
Enttäuscht zeigte sich der Coach einzig nach dem klar verlorenen Kantonsduell gegen die Blue Stars. Doch mit dem Sieg über Zürisee United gab es zumindest ein Erfolgserlebnis zu feiern. Beim 1:1 gegen Mels fehlte zudem ganz wenig für einen weiteren Dreier.
