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Enges Duell

So heiss wurde es am Ende im Zweitliga-Derby

Die Dürnten Vikings entscheiden auch das zweite Duell der Saison gegen Illnau-Effretikon für sich. Doch der EIE war ganz nahe an einem Punktgewinn.

Die Vorentscheidung im Eselriet: EIE-Torhüter Dominic Werren kassiert in der 48. Minute das 4:5.

Foto: Christian Merz

So heiss wurde es am Ende im Zweitliga-Derby

Die Dürnten Vikings entscheiden auch das zweite Duell der Saison gegen Illnau-Effretikon für sich. Doch der EIE war ganz nahe an einem Punktgewinn.

Die Schlussminuten hatten es in sich im Derby zwischen den Zweitligisten EHC Illnau-Effretikon (EIE) und den Dürnten Vikings. Erst schoss Colin Swart 65 Sekunden vor Schluss den Anschlusstreffer für den EIE, als die Gastgeber ohne Torhüter und mit einem sechsten Feldspieler anrannten. Und weil Dürnten gleichzeitig eine Strafe kassierte, spielte der EIE für die letzten 65 Sekunden in doppelter Überzahl.

Doch die Vikings-Spieler warfen sich in alle Schüsse – die Dürntner siegten 6:5 und entschieden damit auch das zweite Derby der Saison für sich. «Alles in allem nicht unverdient», fand Vikings-Sportchef Alain Deubelbeiss. EIE-Headcoach Christian Anderegg war trotz der Niederlage stolz auf seine Equipe: «Die Jungs zeigten Charakter und kämpften bis zur letzten Sekunde.»

Es war ein enges Duell. Gastgeber EIE erwischte das bessere Startdrittel und führte zur ersten Pause 3:2, wobei Anderegg fand: «Da schaute zu wenig für uns heraus. Wir liessen Dürnten durch Unachtsamkeiten im Spiel bleiben.» Bei den Vikings war vor allem die Passqualität mangelhaft. 2:0 führte der EIE nach Treffern von Nico Winterberger und Laurin Bürgisser, als Lukas Dietrich verkürzte (17.). Keine Minute später erhöhte Don Jeroen Jaggy auf 3:1.

Dass Daniel Wolf zwei Sekunden vor Drittelsende der Anschlusstreffer gelang, gab den Vikings aber Mumm für den zweiten Abschnitt. Prompt steigerten sie sich, während der EIE den Faden verlor. Dietrich und Wolf drehten die Partie bis zur 39. Minute. Doch nur gut eine halbe Minute nach der erstmaligen Führung der Gäste gelang Robin Reinmann der 4:4-Ausgleichstreffer.

Umkämpfter – und strafenreicher – als die ersten beiden Spielabschnitte war das Schlussdrittel. Nicolas Marzan nutzte das dritte Dürntner Powerplay der Partie zur 5:4-Führung in der 48. Minute. Und der letztlich entscheidende Treffer war gar ein Shorthander: Lars Brägger erzielte ihn in der 55. Minute.


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