Mit ihren Matchbesuchen schliesst sich ein Kreis
Patric Fehr stand in unzähligen Spielen für den FC Wald zwischen den Pfosten – auch beim letzten Aufstieg in die 2. Liga vor 26 Jahren.
Sonntagmorgen, Heimspiel des FC Wald, der seit dieser Saison wieder in der 2. Liga spielt. Am Match zu sein, das ist ein Muss für Patric Fehr. «Wir sind da, wenn immer es geht», sagt er. Und das schon ganz lange. «Wir», das sind er und sein fünfjähriger Sohn Nelio. Und damit schliesst sich ein Kreis, der durchaus zum Symbol für das Erfolgsgeheimnis des FC Wald taugt. Denn Nelio ist ein grosser Fan von Wald-Goalie Nils Weber.
Weber seinerseits beobachtete früher Patric Fehr ganz genau, als dieser Keeper des Walder Fanionteams war. Und für Patric Fehr selber wiederum war es ein Highlight, als er D-Junior war und den damaligen Goalie Daniel Diggelmann einschiessen durfte, weil kein Ersatzgoalie da war. «Es läuft mir jetzt noch kalt den Rücken hinunter, wenn ich das so erzähle», sagt er.
Patric Fehr – der Name dürfte manch einem Regionalfussball-Kenner ein Begriff sein. Lange gabs kein Vorbeikommen an ihm im Walder Tor. Seinen ersten Einsatz im «Eis» hatte er als B-Junior in einem Cup-Spiel am 14. August 1994, da war er noch keine 16 Jahre alt. Seinen letzten im Juni 2023 als 44-Jähriger.
Ist Patric Fehr der Rekordspieler des Walder Fanionteams? «Das kann sein. Ich weiss es aber nicht», sagt Fehr. Er ist sich aber sicher: «Ich bin bei weit über 300 Spielen.» Eine Zeit lang hat er fein säuberlich Buch geführt über jeden Einsatz. Inklusive Zeitungsschnipseln von Matchberichten und Spieltelegrammen – und inklusive Selbstkritik.

