Darum ist Dübendorf wieder im Schlamassel
Der FC Dübendorf ist in derselben ungemütlichen Situation wie vor einem Jahr. Das Schlusslicht verliert oft knapp, aber häufig – und es schiesst vor allem fast keine Tore.
«Dübendorf auf dem Gipfel der Harmlosigkeit» – so lautete der Titel genau vor einem Jahr nach der achten Niederlage im zehnten Spiel. Doch der FCD fing sich und erreichte als Elfter letztlich souverän den Ligaerhalt.
Nun droht ein Déjà-vu – mit noch schlechterer Zwischenbilanz. Die Glattaler zieren in der Interregio-Gruppe 3 mit vier Punkten das Ende der Tabelle. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt bereits sechs Zähler.
Präsident Markus Herzog ist überzeugt von einer erneuten Trendwende. «Wenn wir jedes Mal sang- und klanglos untergehen würden, müsste ich mir Sorgen machen. Doch wir sind nicht weit weg.» Tatsächlich verlor Dübendorf vier der sieben Partien mit nur einem Tor Unterschied. Und genau deshalb stellen sich erneut viele Fragen.

