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Oberländer NLA-Frauen chancenlos

Laupen hat beim Meister nichts zu melden

Der UHC Laupen verschläft den Start gegen Kloten-Dietlikon und gerät schnell 0:4 ins Hintertreffen. Am Schluss resultiert eine deutliche 6:12-Niederlage.

Andrea Wildermuth (am Ball) gelang im Startdrittel ein Doppelschlag. (Archiv)

Foto: Robert Pfiffner

Laupen hat beim Meister nichts zu melden

Der UHC Laupen verschläft den Start gegen Kloten-Dietlikon und gerät schnell 0:4 ins Hintertreffen. Am Schluss resultiert eine deutliche 6:12-Niederlage.

Die Laupner NLA-Frauen haben in ihrem vierten Spiel der Saison ihre erste Niederlage kassiert. Die Oberländerinnen unterlagen im Duell der bisher zwei einzigen Team mit weisser Weste auswärts den Kloten-Dietlikon Jets hoch 6:12.

Zweimal fanden die Gäste gegen den Meister und Tabellenführer nach deutlichen Rückstanden nochmals den Anschluss. Entschieden war die Partie gleichwohl spätestens nach dem 4:8 aus Laupner Sicht, das schon in der 34. Minute fiel.

Laupen-Stürmerin Vanessa Wetten sprach danach von einem sehr schwierigen Spiel. «Wir waren immer einen Schritt zu spät. Sie waren im Zweikampf stärker und läuferisch besser», sagte sie. «Die Jets haben einfach ihre ganze Klasse ausgespielt. Wir zogen einen ganz schlechten Tag ein. Das wird gegen sie bestraft.»

Humorlose Jets

Die Laupnerinnen legten im Unterland einen Horrorstart hin. Gleich die ersten zwei Abschlüsse der Jets fanden den Weg ins Tor. Beim Führungstor reichte eine kleine Körpertäuschung von Vanessa Schmuki, um zwei Gästespielerinnen zu düpieren und durch die Mitte durchlaufen zu können.

Gespielt waren da erst 84 Sekunden. Auch das zweite Gegentor in der 4. Minute kassierten die Oberländerinnen nach einem Angriff durch das Zentrum.

Noch vor Ablauf der ersten zehn Minuten musste Laupen die Gegentore drei und vier hinnehmen. Die Gäste wirkten in der Anfangsphase mutlos und schlicht zu wenig wach. Im Gegensatz zum Leader, der präsent war, sehr viel mehr Ballbesitz aufwies und in der Offensive humorlos agierte.

Was blieb Laupens-Trainer Yves Kempf anderes übrig, als nach dem 0:4 das Timeout zu nehmen? Kempf sprach nur kurz zum Team – die Worte schienen aber prägnant gewesen zu sein. Andrea Wildermuth traf noch vor der ersten Pause doppelt. Die Spannung war zurück.

«Hätten mehr dagegen halten müssen»

Aber nur vorerst. Kurz vor Spielhälfte trafen die Unterländerinnen innerhalb kurzer Zeit zweimal. Die Gäste liessen sich nicht abschütteln. Und kamen erneut heran – dieses Mal auf 4:6.

Dann aber kassierte Laupen bis zur zweiten Pause nochmals drei Gegentreffer. Nun war die Luft bei den Oberländerinnen endgültig draussen.

«Gegen die Jets darf man schon mal Punkte liegen lassen», findet Vanessa Wetten. Die Stürmerin hält klar fest: «Aber sicher nicht so wie heute. Wir hätten definitiv mehr dagegen halten müssen.»


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