15 Runden lang hoffte Bortoleto vergeblich
Das Hinwiler Sauber-Team ging im Grossen Preis von Aserbaidschan leer aus. Das Problem dabei: Die Konkurrenz im Mittelfeld punktete erheblich.
28,6 Sekunden. So viel fehlte Gabriel Bortoleto in Baku auf einen Top-Ten-Platz und damit einen WM-Punkt für Sauber. Elfter wurde der Brasilianer in der Hauptstadt Aserbaidschans, und als er diese Position in der 36. von 51 Runden eingenommen hatte nach dem grossen Boxenstopp-Reigen, wussten er und seine Boxencrew: Aus eigener Kraft reicht es nicht mehr. Es würde einen Ausfall eines der zehn Piloten vor Bortoleto brauchen – oder Regen.
Doch beides passierte nicht. Und für Bortoleto ging es nicht mehr weiter nach vorn. Im 17. Rennen der Saison blieben die Hinwiler damit zum neunten Mal ohne Punkte. Es ist der zweite Nuller in den letzten neun Rennen.
Am Samstag war Chaos – doch Sauber profitierte nicht
Mitentscheidend dafür war das Qualifying vom Samstag, in dem Sauber es nicht schaffte, von den chaotischen Verhältnissen zu qualifizieren. Dass es im letzten Abschnitt regnete war nur das Tüpfelchen auf dem i. Der böige Wind sorgte für viele Crashes und insgesamt sechs Unterbrüche in Form von roten Flaggen – Formel-1-Autos mit ihren vielen aerodynamischen Elementen sind auf Windböen anfällig, und der Sauber C45 gilt diesbezüglich als besonders heikel.
