Wetzikons brutale erste halbe Stunde
Der EHCW macht es in Lyss nach einem 0:6-Rückstand noch einmal spannend, bleibt aber ohne Punkte.
Der EHC Wetzikon erlebte in Lyss einen verrückten Start in die neue MHL-Saison. Zeitweise sah es so aus, als müssten die Wetziker mit einer Kanterniederlage im Gepäck die Heimreise antreten. Am Ende blieben sie zwar ohne Punkt, hielten den Schaden beim 4:6 aber doch noch in Grenzen.
Knapp 28 Minuten war die Partie und damit die Saison erst alt, als der Wetziker Trainer Cédric Hüsler erstmals das tat, was ein Coach eben tut, um seine Mannschaft aufzurütteln: Er nahm einen Torhüterwechsel vor. Tim Meier hatte soeben den fünften Gegentreffer kassiert. Zwar sah er in der einen oder andern Szene dabei auch nicht sonderlich gut aus – doch es mangelte auch an Unterstützung seiner Vorderleute.
Drei Tore innert knapp drei Minuten
Die Massnahme trug Früchte. Meiers Ersatz Adrian Düggelin musste zwar nach fünf Minuten das 0:6 hinnehmen, als Lyss zum zweiten Mal ein Powerplay zum Torerfolg nutzte. Doch die Wetziker fingen sich, und dass Gian Andrea Thöny kurz vor der zweiten Pause mit einem satten Schuss aus der Distanz auf 1:6 verkürzte, tat ihnen gut.
Für den Schlussabschnitt kehrte Meier dann aufs Eis zurück – und nachdem Severin Karrer im Powerplay, Filip Cap und Rubio Schir innert nicht einmal drei Minuten bis zur 47. Minute auf 4:6 verkürzt hatten, war auch die Spannung zurückgekehrt. Zu mehr reichte es dem EHCW aber nicht, obwohl Meier schon zwei Minuten vor Schluss einem sechsten Feldspieler Platz machte.
Unser neuer Newsletter «Oise Regionalsport»
Abonnieren Sie hier unseren Regionalsport-Newsletter – jeden Montag in Ihrem Postfach.