Das Ustermer Hamsterrad dreht sich weiter
Der UHC Uster muss die Abgänge von zwei Teamstützen verkraften – und will sich trotzdem steigern.
In Zug endete die letzte Saison für den UHC Uster – und in Zug beginnt die neue am Samstag. Ausgerechnet beim Schweizer Meister also. Doch allzu schlechte Erinnerungen haben die Ustermer an die Zuger nicht. Denn auch wenn sie die Playoff-Viertelfinalserie verloren: Die Saison war für sie ein Erfolg. «Wir sind das einzige Team, das Zug in den Playoffs geschlagen hat», sagt Uster-Trainer Simon Meier nicht ohne Stolz.
Zum Fazit gehört für ihn aber auch: Uster war näher dran, als es das 1:4-Schlussresultat in der Serie glauben macht. Zwei Spiele gingen in die Verlängerung – auch jenes zum Abschluss der letzten Saison Ende März. Ihr Ziel, erstmals ein Playoff-Spiel zu gewinnen, hatten die Ustermer im zweiten Spiel der Serie erreicht – nach 60 Minuten notabene.
Das Ziel für die neue Saison formuliert Meier speziell: «Wir möchten nun drei Playoff-Spiele gewinnen.» Es klingt, als würde man sich gerne die Halbfinalqualifikation auf die Fahne schreiben, hätte aber nicht den Mut dazu. Quasi im Vorwärtsgang mit angezogener Handbremse.
