Er ist auf den Spuren seines Vaters
Janos Bachmann war am NOS der beste Oberländer und nimmt nun erstmals an einem Eidgenössischen teil. Dem Wildberger wurde das Schwingen in die Wiege gelegt.
Wer von den Oberländer Schwingern spricht, denkt wohl in erster Linie an jene vom Schwingklub Zürcher Oberland (SKZO). Doch nicht alle Schwinger aus der Region sind tatsächlich im SKZO aktiv. Den eingefleischten Schwingfans, die Wochenende für Wochenende die Ranglisten detailliert studieren, wird das längst klar sein. In letzter Zeit aber dürfte ein Oberländer ausserhalb des SKZO vermehrt auch jenen aufgefallen sein, die ihren Blick nur auf die vorderen Ränge richten.
Janos Bachmann heisst er, wird im Oktober 21 Jahre alt, lebt in Wildberg – und machte zuletzt etwa als Schlussgangteilnehmer am Bachtelschwinget von sich reden, wo er gegen den Fischenthaler «Eidgenossen» Fabian Kindlimann stellte und dem Routinier den Festsieg überlassen musste.
Bachmann steigt für den Schwingklub Winterthur in die Hosen. Wieso die Wahl auf diesen Verein fiel, liegt auf der Hand. Der Schwingkeller im Winterthurer Deutweg ist von Wildberg aus rascher erreichbar als jener des SKZO in Hadlikon. Fünf Kilometer beträgt der Unterschied.
Eigentlich hätte es auch der Schwingklub Glatt- und Limmattal werden können. Schliesslich schwang sein Vater Daniel Bachmann für diesen Klub – doch mit Schlieren, wo die Glatt- und die Limmattaler trainieren, hat ein Wildberger sicher noch viel weniger am Hut als mit Hadlikon.

