Wenn die Favoritenrolle wie eine heisse Kartoffel ist
Wer hat das Zeug, um in der Drittliga-Gruppe 6 den Ton anzugeben? Volketswil und Pfäffikon – sagt die Konkurrenz. Forsche Töne spucken diese zwei Teams aber keine.
Offiziell ist es einfach die Drittliga-Gruppe 6. Aber da acht von zwölf Teams aus der Region sind, kann man auch einfach von der Oberland-Gruppe sprechen. Neu in dieser ist neben den Aufsteigern Maur und Mönchaltorf, die es im Kampf um den Ligaerhalt schwer haben dürften, auch der FC Volketswil.
Die Volketswiler haben letzte Saison mit ihrem Finalvorstoss im Regionalcup für Furore gesorgt. Und sie haben sich unter Antonio Limata in der Meisterschaft zu einem Spitzenteam entwickelt. Explizit vom Aufstieg sprechen will Trainer Limata nach dem 2. Platz in der Vorsaison in der Gruppe 3 dennoch nicht. Er erwartet in der neuen Umgebung eine ausgeglichene Angelegenheit und sagt mit Blick auf die Konkurrenz: «Viele sind bereit für den nächsten Schritt. Wir wollen da auch ein Wort mitreden.»
Neu ist es nicht, dass man sich unter ambitionierten Teams die Favoritenrolle gegenseitig übergibt wie eine heisse Kartoffel. Zweiter war letzte Saison auch Pfäffikon – in der Gruppe 6. Trainer Kurt Kobel sieht sein Team, von dem er Fortschritte im Umschaltspiel von der Offensive in die Defensive erwartet, in der Spitzengruppe. Das schon. Er sagt aber auch: «Der klare Favorit ist Volketswil.»

