Der Aufsteiger rennt weiter mit vollem Karacho nach vorn
Der FC Wald will sich fast ohne externe Neuzugänge in der 2. Liga etablieren. Dabei soll der Teamgeist helfen – und ein Rückkehrer mit viel Erfahrung.
Das sind die Lehren aus der letzten Saison
Neun Punkte Vorsprung auf den Rest der Konkurrenz, drei erzielte Tore im Schnitt pro Spiel – das sind eindrückliche Werte, mit denen der FC Wald die Rückkehr in die 2. Liga nach 25 Jahren bewerkstelligt hat. Die Walder zogen ihr Ding durch, nur eine kleine Baisse mussten sie kurz nach der Winterpause überstehen, als sie die einzigen beiden Niederlagen der Saison kassierten. Ins Zittern geriet der FCW aber nie.
Trainer Boris Juric sagt deshalb: «Wir können ganz viel Positives mitnehmen.» An den Gemeinschaftssinn denkt er, daran, dass jeder im Training mitzieht. «Alle ziehen am gleichen Strang und sind überzeugt von der Idee, wie wir spielen.» Hoch stehen, das Offensivspiel pflegen – an dieser Spielidee will Juric auch in der 2. Liga nichts ändern. Mut und Ehrgeiz sind Worte, die er in diesem Zusammenhang gerne braucht. Für ihn ist klar: «Fussball ist doch eigentlich viel einfacher, als manche meinen.»
Der Spass soll im Vordergrund stehen – und die Offensive zu suchen, macht nun einmal mehr Spass, als den sprichwörtlichen Bus im eigenen Strafraum zu parkieren. «Für das hätte ich auch nicht die Spieler», sagt Juric lachend.

