Dem Schwimmer aus Fischenthal glückt das WM-Debüt in der Waschmaschine
Paul Niederberger hat sein erstes WM-Rennen in den Top 20 beendet. Zu schaffen machen ihm in Singapur vor allem zwei Dinge.
Verschmutztes Wasser, Verschiebungen und enorm hohe Temperaturen: An den Schwimm-Weltmeisterschaften in Singapur haben die Open-Water-Wettbewerbe Wellen geworfen. Und den Titelkämpfen einen wackligen Auftakt beschwert. Mittendrin – der junge Fischenthaler Paul Niederberger.
Der 21-Jährige absolvierte am Mittwoch am Palawan Beach seine WM-Feuertaufe. Und meldet nach seinem 19. Platz im Open-Water-Rennen über 10 Kilometer aus der Ferne: «Ich bin megazufrieden mit der Platzierung.»
Die Turbulenzen rund um seine WM-Premiere halten den Langstreckenspezialisten, der seine Open-Water-Karriere erst vor knapp einem Jahr lanciert hatte, nicht davon ab, seine Leistung abzurufen.
Dass das Frauenrennen über 10 km wegen zu schlechter Wasserqualität nicht zum geplanten Zeitpunkt stattfinden kann? Und er aus demselben Grund ebenfalls mit Programmänderungen umgehen muss? Nimmt er wie ein alter Hase zur Kenntnis, mehr aber auch nicht.

