Frauenfussball im Oberland: Kommt jetzt der grosse Aufschwung?
Vor der Frauen-EM
Die Heim-Europameisterschaft soll schweizweit beflügeln – auch in der Region. Vereine wie Hinwil, Pfäffikon oder Egg engagieren sich mit eigenen Projekten. Doch reicht das, um einen echten Boom auszulösen?
Wie will der SFV dafür sorgen, dass die EM einen Aufschwung auslöst?
Der Schweizerische Fussballverband (SFV) hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der lizenzierten Spielerinnen innert zweier Jahre zu verdoppeln. Derzeit sind es knapp über 41’000.
Eine Massnahme dafür ist die bereits Ende Januar lancierte Legacy Challenge. Ein Punktespiel zur Förderung von Mädchen und Frauen. Klubs können sich anmelden, Fördermassnahmen umsetzen, Punkte sammeln und sich mit Garantie- und Verlosungspreisen für ihre Entwicklungsarbeit belohnen. «Die Rücklaufquote und das Engagement der Vereine sind beeindruckend – über 230 Klubs nehmen aktiv teil und haben bereits mehr als 1000 Entwicklungsmassnahmen eingereicht», lässt sich der Projektverantwortliche Jan Staffelbach zitieren.

