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Landesrundfahrt rollt durchs Tösstal

Bald kommt die Tour de Suisse in die Region

Man kann fast schon sagen: Alle Jahre wieder. Auch diesen Sommer durchqueren die Radprofis an der Tour de Suisse das Oberland.

Das Feld der Tour de Suisse 2024 in Kollbrunn. (Archiv)

Foto: Enzo Lopardo

Bald kommt die Tour de Suisse in die Region

Landesrundfahrt rollt durchs Tösstal

Man kann fast schon sagen: Alle Jahre wieder. Auch diesen Sommer durchqueren die Radprofis an der Tour de Suisse das Oberland.

Die Radsportfans in der Region kommen bald wieder auf ihre Kosten: Erneut rollt die Tour de Suisse durchs Oberland. Am Samstag, 21. Juni, ist das Tösstal die Kulisse für die 7. und zweitletzte Etappe, die über 207,3 Kilometer von Neuhausen am Rheinfall nach Emmetten am Vierwaldstättersee führt.

Es ist die längste Etappe der 88. Landesrundfahrt – und sie umfasst auch am zweitmeisten Höhenmeter, nämlich 3190. Und das, obwohl sie offiziell nicht als Bergetappe gilt, sondern mit dem Prädikat «hügelig» versehen ist. Bergpreise gibt es auf der Strecke nämlich lediglich zwei der 2. Kategorie und einen der 3. Kategorie.

Die grossen Brocken bringen die Fahrer bereits zwei Tage zuvor hinter sich, die Königsetappe umfasst unter anderem den Julierpass und den San Bernardino – es ist die einzige Etappe, die noch mehr Höhenmeter aufweist als jene durch die Region.

Zwischen diesen beiden Teilstücken ist eine Flachetappe angesetzt. Terrain für die Sprinter also, was auch bedeutet, dass sich die Favoriten von den Strapazen der Königsetappe erholen können, um für die 7. Etappe bereit zu sein. Denn sie ist auch die letzte Gelegenheit vor dem abschliessenden Zeitfahren, sich im Gesamtklassement noch in eine möglichst gute Ausgangslage zu manövrieren.

Zwar warten die Bergpreise und damit die grössten Schwierigkeiten auf die Fahrer erst, nachdem sie die Region durchquert haben. Und die Tour-Organisatoren nennen die Durchfahrt durch Luzern und den Bürgenstock als die Highlights der Etappe. Was aber nicht heissen muss, dass das Feld auf dem Weg das Tösstal hinauf einfach die Landschaft geniesst. Gut möglich, dass in dieser frühen Phase des Rennens viel Hektik in Form von Angriffen und Fluchtversuchen herrscht.

Etwas über 30 km lang ist die Strecke durch die Region. Die Fahrer werden von Elgg her über Seelmatten und Turbenthal das Tösstal hinauf bis nach Fischenthal durchqueren und verlassen die Region dann über Wald und Laupen, bevor das Feld weiter Richtung Linthebene rollt.

Um welche Zeit die Fahrer welchen Ort durchqueren, lässt sich natürlich nie genau voraussagen. Die Organisatoren rechnen auf ihrer Marschtabelle mit drei verschiedenen Durchschnittsgeschwindigkeiten, die einen guten Anhaltspunkt ergeben, wann man sich an den Strassenrand stellen sollte, um das Spektakel nicht zu verpassen. Rund eine Stunde vor den Radprofis fährt die Werbekolonne die Strecke ab.

Wer die Region kennt, weiss: Für das Feld geht es stetig bergauf – bis nach Gibswil. Von da aus führt die Strecke dann zumeist wieder abwärts.

Das Tösstal und die Region standen zuletzt immer wieder im Fokus an der Tour de Suisse. 2024 führte die zweite Etappe unter anderem durch Turbenthal und später durch Effretikon. 2023 durchquerte die Landesrundfahrt der Frauen die Region auf einer ganz ähnlichen Strecke wie es diesen Sommer die Männer tun werden. Und 2022 fiel der Startschuss zur Tour auf der Forch.

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